Filmlexikon

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Jerusalem

Originaltitel: JERUSALEM

Drama, Literaturverfilmung

Produktionsland: Schweden
Produktionsjahr: 1996
Produktionsfirma: AB Svensk Filmindustri/Metronome Prod./Schibsted Film/Marko Röhr Prod./Nordiska Film/Danish Broadcasting/Norwegian Broadcasting/Icelandic/YLE Finland
Länge: 166 Minuten
FSK: ab 12; f
Erstauffuehrung: 2.7.1998

Darsteller: Ulf Friberg (Ingmar), Maria Bonnevie (Gertrud), Pernilla August (Karin, Ingmars Schwester), Reine Brynolfsson (Tim, Karins 2. Ehemann), Lena Endre (Barbro, Ingmars Ehefrau), Jan Mybrand (Gabriel), Sven-Bertil Taube (Hellgum, Prediger)

Produzent: Ingrid Dahlberg

Regie: Bille August

Drehbuch: Bille August

Kamera: Jörgen Persson

Musik: Stefan Nilsson

Schnitt: Janus Billeskov Jansen

Vorlage: Selma Lagerlöf

Inhalt

Verfilmung des ausufernden Romans von Selma Lagerlöf als große Liebesgeschichte um die Tochter eines Dorfschullehrers und einen jungen Bauern, der, als Waisenkind, einmal einen großen Hof erben soll. Als ein aus Amerika gekommener Prediger die Bewohner des schwedischen Dorfes auffordert, ihm ins Gelobte Land, nach Jerusalem, zu folgen, zieht die junge Frau mit und setzt ihre Liebe zugunsten eines neuen Lebens in einer christlichen Gemeinschaft aufs Spiel. Ein in betörenden Bildern von außerordentlicher Schönheit entwickeltes Epos, freilich nicht frei von erzählerischen Vereinfachungen. Zurückhaltend in der Behandlung der religiösen Aspekte, funktioniert der Film dennoch auch als Religionsgeschichte, die daran erinnert, daß ein christliches Leben überall möglich und sinnvoll ist.


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