Service/Hilfe
Bestell-Hotline 0341-21 339 339
(Mo–Mi 9–13, Do–Fr 13–17 Uhr)

Filmlexikon

Das größte Filmlexikon der Welt: Mindestens 54.000 Filme mit Inhaltsangabe, 10.000 Einträge mit Filmkritiken, „verfasst von der Creme der deutschen Filmkritik und Filmpublizistik“ (SFB) Mit allen Daten zu mindestens 199.000 Regisseur/inn/en, Hauptdarsteller/inne/n, Schauspieler/inne/n, zu Verleih, Produktion, Laufzeit u.a. (Weitere Filmkritiken, Besprechungen der aktuellen Kinostarts und Tipps aus TV & Mediatheken, DVD & Blu-RAY, VOD und Streaming auf www.filmdienst.de, dem Portal für Kino und Filmkultur.)

Abgehauen

Biografie, Literaturverfilmung

Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr: 1998
Länge: 90 Minuten
Erstauffuehrung: 3.6.1998 ARD

Darsteller: Peter Lohmeyer (Manfred K.), Karoline Eichhorn (Ottilie K.), Peter Donath (Manfred S.), Uwe Kockisch (Jurek B.), Ann-Kathrin Kramer (Erika S.)

Regie: Frank Beyer

Drehbuch: Frank Beyer, Ulrich Plenzdorf

Kamera: Eberhard Geick

Vorlage: Manfred Krug

Inhalt

Nach dem autobiografischen Buch von Manfred Krug schildert der Film die Ereignisse um und nach einem Treffen einiger der bekanntesten Künstler der DDR in der Ost-Berliner Villa des Schauspielers im November 1976. Anwesend sind auch drei SED-Gesandte; jeder einzelne Kulturschaffende muß, nachdem kurz zuvor Wolf Biermann ausgewiesen worden ist, seine künftige Haltung zum Regime überdenken. Ein intensiver, zwischen Dokument und behutsamer Inszenierung angesiedelter (Fernseh-)Film, der sich ganz auf die wortreichen Debatten und Auseinandersetzungen konzentriert und bei wenig äußerer Aktion ein hohes Maß an Aufmerksamkeit für die Vielzahl von wichtigen Informationen und Tatsachen voraussetzt. Erst ganz zum Ende erlauben sich Frank Beyer und Manfred Krug einen emotionalisierenden, sehr anrührenden privaten Kommentar zur ansonsten sachlich-lakonischen Aufbereitung dieses wichtigen deutsch-deutschen Kapitels.


WEITERLESEN. (Ausführliche Kritik, Bilder oder Trailer auf www.filmdienst.de)