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Filmlexikon

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Fabrik der Offiziere (1960)

Drama, Kriminalfilm, Literaturverfilmung

Produktionsland: BR Deutschland
Produktionsjahr: 1960
Produktionsfirma: DFH
Länge: 96 Minuten
FSK: ab 12; f
Erstauffuehrung: 29.12.1960

Darsteller: Carl Lange (Generalmajor Modersohn), Helmut Griem (Oberleutnant Krafft), Erik Schumann (Hauptmann Rathshelm), Horst Frank (Hauptmann Feder), Johannes Grossmann

Regie: Frank Wisbar

Drehbuch: Franz Hoellering, Frank Wisbar

Kamera: Kurt Grigoleit

Musik: Hans-Martin Majewski

Schnitt: Martha Dübber

Vorlage: Hans Hellmut Kirst

Inhalt

Kriminalfall in einer deutschen Offiziersschule während des Zweiten Weltkriegs: Ein Nazi-Fähnrich, der mit einem absichtlich herbeigeführten Unfall seinen Vorgesetzten getötet hat, wird überführt, jedoch von der Gestapo gedeckt. Die Bemühungen eines idealistischen Oberleutnants scheitern tragisch. Regisseur Wisbar (Hunde, wollt ihr ewig leben") liefert nach der Vorlage von Bestseller-Autor Kirst ("08/15") ein durchaus respektables Widerstandsdrama, das über dem Durchschnitt der westdeutschen Filme liegt, die sich in jenen Jahren mit dem Nationalsozialismus befaßten, obwohl es mit einigen zeittypischen Mängeln behaftet ist: Die Rollen von "Gut" und "Böse" sind allzu eindeutig verteilt; die Rebellion des aufrechten Offiziers ist rein individuell bestimmt, der Weg zu einer politischen Moral (und damit zu einem kritischen Geschichtsbewußtsein) wird nicht aufgezeigt. Eindrucksvoll das Kinodebüt von Helmut Griem."


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