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Filmlexikon

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Rocco und seine Brüder

Originaltitel: ROCCO E I SUOI FRATELLI

Drama, Literaturverfilmung

Produktionsland: Italien/Frankreich
Produktionsjahr: 1960
Produktionsfirma: Titanus/Les Films Marceau/Cocinor
Länge: 166 Minuten
FSK: ab 18; f
Erstauffuehrung: 14.4.1961/28.9.1962 Kino DDR/1.6.1974 DFF 1/28.3.1993 ZDF (rekonstruierte Fassung)/3.9.1998 Neustart

Darsteller: Annie Girardot (Nadia), Alain Delon (Rocco Parondi), Renato Salvatori (Simone), Katina Paxinou (Rosaria, die Mutter), Alessandra Panaro, Spiros Focas, Max Cartier, Corrado Pani, Rocco Vidolazzi, Claudia Cardinale (Ginetta), Claudia Mori, Adriana Asti

Produzent: Goffredo Lombardo

Regie: Luchino Visconti

Drehbuch: Luchino Visconti, Suso Cecchi d'Amico, Pasquale Festa Campanile, Massimo Franciosa, Enrico Medioli

Kamera: Giuseppe Rotunno

Musik: Nino Rota

Schnitt: Mario Serandrei

Vorlage: Giovanni Testori

Auszeichnungen

Venedig (1960, Sonderpreis)

Inhalt

Eine Witwe folgt mit ihrer Familie dem ältesten Sohn von Sizilien in die Industriestadt Mailand, wo sie bessere Lebensbedingungen erwartet. Doch die Begegnung mit der modernen italienischen Gesellschaft führt zum Zerfall der Gemeinschaft. Die fünf Brüder gehen unterschiedliche Wege, einer von ihnen wird zum Gewalttäter und treibt auch den idealistischen ältesten Bruder in den Untergang. Ein ausdrucksstarkes, tragisch überhöhtes Sozialdrama, angesiedelt zwischen dem Neorealismus von Viscontis Frühwerken und der ausladenden Epik seiner späteren Familienporträts. Wie die meisten Arbeiten des Regisseurs kam auch dieses Meisterwerk stark gekürzt in die deutschen Kinos. Das Fernsehen zeigte erstmals die vollständige und restaurierte Fassung (ergänzte Passagen im Original mit Untertiteln).


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