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Filmlexikon

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Rosen für den Staatsanwalt

Drama

Produktionsland: BR Deutschland
Produktionsjahr: 1959
Produktionsfirma: Kurt Ulrich
Länge: 97 Minuten
FSK: ab 12; f
Erstauffuehrung: 24.9.1959/2.12.1968 ZDF/20.5.1960 Kino DDR

Darsteller: Martin Held (Dr. Wilhelm Schramm), Walter Giller (Rudi Kleinschmidt), Ingrid van Bergen (Lissy), Camilla Spira (Hildegard Schramm), Paul Hartmann (Diefenbach), Werner Peters (Verteidiger), Inge Meysel (Erna), Ralf Wolter (Hessel), Roland Kaiser (Werner), Wolfgang Wahl (Verteidiger), Paul Hartmann (Landgerichtspräsident Diefenbach), Wolfgang Preiss (Generalstaatsanwalt), Werner Finck (Versicherungsagent Haase), Henry Lorenzen (Graumann), Wolfgang Neuss (LKW-Fahrer Paul), Wolfgang Müller (LKW-Fahrer Karl), Burghard Ortgies (Manfred)

Regie: Wolfgang Staudte

Drehbuch: Georg Hurdalek

Kamera: Erich Claunigk

Musik: Raimund Rosenberger

Schnitt: Klaus M. Eckstein

Inhalt

Wegen einer Lappalie wird ein junger Wehrmachtssoldat kurz vor Kriegsende von einem Militärrichter zu Tode verurteilt; nur ein Zufall rettet sein Leben. Nach 1945 begegnet er dem Richter erneut. Der Ex-Nazi ist inzwischen Staatsanwalt und angesehener Bürger einer Kleinstadt. Es kommt zu einem tragikomischen Duell, bei dem am Ende der bornierte Jurist den kürzeren zieht. Mit bitterer Ironie schildert der zeitkritische Film die Verdrängung faschistischer Vergangenheit und den Fortbestand alter obrigkeitsstaatlicher Tendenzen in der Bundesrepublik. Obwohl er durch zahlreiche Konzessionen ans Unterhaltungskino jener Jahre teilweise an Schärfe und Deutlichkeit verliert, bleibt er doch in zentralen Punkten treffsicher und beständig aktuell. Brillant: Martin Held als Staatsanwalt.


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