Service/Hilfe
Bestell-Hotline 0341-21 339 339
(Mo–Mi 9–13, Do–Fr 13–17 Uhr)

Filmlexikon

Das größte Filmlexikon der Welt: Mindestens 54.000 Filme mit Inhaltsangabe, 10.000 Einträge mit Filmkritiken, „verfasst von der Creme der deutschen Filmkritik und Filmpublizistik“ (SFB) Mit allen Daten zu mindestens 199.000 Regisseur/inn/en, Hauptdarsteller/inne/n, Schauspieler/inne/n, zu Verleih, Produktion, Laufzeit u.a. (Weitere Filmkritiken, Besprechungen der aktuellen Kinostarts und Tipps aus TV & Mediatheken, DVD & Blu-RAY, VOD und Streaming auf www.filmdienst.de, dem Portal für Kino und Filmkultur.)

Das süße Leben (1959)

Originaltitel: LA DOLCE VITA, Verweistitel: La Dolce Vita

Produktionsland: Italien/Frankreich
Produktionsjahr: 1959
Produktionsfirma: Riama/Pathé/Gray
Länge: 177 Minuten
FSK: ab 18; nf (DVD: ab 12)
Erstauffuehrung: 22.6.1960/17.1.1976 DFF 2/18.11.2002 DVD
DVD-Anbieter: Universum/UFA (16:9, 2.35:1, DD5.1 ital./dt. Mono)

Darsteller: Marcello Mastroianni (Marcello Rubini), Anita Ekberg (Sylvia), Anouk Aimée (Maddalena), Yvonne Furneaux (Emma), Alain Cuny (Steiner), Walter Santesso (Paparazzo), Adriano Celentano (Sänger), Lex Barker (Robert), Alan Dijon (Frankie Stout)

Produzent: Giuseppe Amato

Regie: Federico Fellini

Drehbuch: Federico Fellini, Tullio Pinelli, Ennio Flaiano, Brunello Rondi

Kamera: Otello Martelli

Musik: Nino Rota

Schnitt: Leo Catozzo

Auszeichnungen

Cannes (1960, Goldene Palme), Oscar (1962, Beste Kostüme: SW)

Inhalt

Fellinis seinerzeit von manchen als skandalös" und "pikant" empfundener Film nimmt mit seiner dreistündigen (vom deutschen Verleih nicht ganz werkgetreu synchronisierten) Episodenfolge in der Figur des Klatschreporters Marcello, seiner Begegnungen und Beziehungen, das sinnentleerte Leben und Treiben der römischen High-Society Ende der 50er Jahre aufs Korn. Die erklärte Absicht: das Böse bis zur Empfindung des Ekels bloßzulegen. Tatsächlich spürt der Film mit größter Sensibilität der Faszination des Bösen nach und beschwört es mit hoher, aber nicht immer gleichwertiger Stilkunst. Zu den zeitlos gültigen Momenten des Films gehört unter anderem die Schilderung der von zwei Kindern vorgetäuschten Marienerscheinung und des jahrmarktartigen Wunderrummels - ein Beleg für Fellinis zugleich hellsichtig-kritischen wie liebevoll-mitleidigen Blick. (Titel der Wiederaufführung: "La Dolce Vita")"


WEITERLESEN. (Ausführliche Kritik, Bilder oder Trailer auf www.filmdienst.de)