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Filmlexikon

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Stalker

Originaltitel: STALKER

Drama, Literaturverfilmung, Science-Fiction-Film

Produktionsland: UdSSR
Produktionsjahr: 1978/79
Produktionsfirma: Mosfilm
Länge: 163 Minuten
Erstauffuehrung: 16.2.1981/1.5.1981 Kino DDR/23.10.1981 ARD/4.11.2003 DVD
DVD-Anbieter: Icestorm (FF, Mono, dt.)

Darsteller: Alissa Frejndlich (Frau des Stalker), Alexander Kaidanowski (Stalker), Anatoli Solonizyn (Schriftsteller), Nikolai Grinko (Professor), Natasha Abramowa (Martha)

Regie: Andrej Tarkowski

Drehbuch: Arkadi Strugazki, Boris Strugazki

Kamera: Alexander Knjashinski, N. Fudim, S. Naugolnych

Musik: Eduard Artemjew

Schnitt: Ljudmila Fejginowa

Vorlage: Arkadi Strugatzki, Boris Strugatzki

Inhalt

Unter der Führung des Stalkers", eines Pfadfinders und Ortskundigen, der am Rande der Welt in einer vom Verfall gezeichneten Industrielandschaft lebt, begeben sich ein Wissenschaftler und ein Schriftsteller in die mysteriöse "Zone", wo es angeblich einen Ort geben soll, an dem die geheimsten Wünsche in Erfüllung gehen. Die Expedition wird zur Reise in die Innenwelt der Protagonisten und zum Panorama einer gottverlassenen europäischen Zivilisation. Ähnlich wie in "Solaris" benutzt Tarkowskij eine Science-Fiction-Vorlage als Hintergrund für mystisch-philosophische Reflexionen und überwältigende Bildvisionen, mit denen er die Grenzen des herkömmlichen Erzählkinos poetisch überschreitet. Die eigenwillige Ästhetik seiner Filmsprache, die sich jedem oberflächlichen Realismus verweigerte, nötigte Tarkowskij 1982 zur Emigration aus der Sowjetunion. Er starb am 29.12.1986 in Paris. Sein letzter Film war "Das Opfer"."


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