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Filmlexikon

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Lola (1981)

Verweistitel: Eine Frau namens Lola (1981)

Aus der Serie Fassbinders Wirtschaftswunder-Trilogie"": Die Ehe der Maria Braun (1978), Lola (1981) (1981), Die Sehnsucht der Veronika Voss (1982)

Drama

Produktionsland: BR Deutschland
Produktionsjahr: 1981
Produktionsfirma: Rialto/Trio/WDR
Länge: 115 Minuten
FSK: ab 16; f
Erstauffuehrung: 20.8.1981/20.1.1985 ARD/20.4.2004 DVD
DVD-Anbieter: Kinowelt/Arthaus (16:9, 1.78:1, Mono dt.)

Darsteller: Barbara Sukowa (Lola), Armin Mueller-Stahl (von Bohm), Mario Adorf (Schuckert), Matthias Fuchs (Esslin), Ivan Desny (Wittich), Helga Feddersen (Hettich), Karin Baal (Mutter Lola), Karl-Heinz von Hassel (Timmerding), Sonja Neudorfer (Frau Fink), Elisabeth Volkmann (Gigi), Hark Bohm (Völker), Rosel Zech (Frau Schuckert), Isolde Barth (Frau Völker), Christine Kaufmann (Susi), Y Sa Lo (Rosa), Udo Kier (Kellner), Harry Baer (Demonstrant)

Produzent: Horst Wendlandt

Regie: Rainer Werner Fassbinder

Drehbuch: Peter Märthesheimer, Pea Fröhlich

Kamera: Xaver Schwarzenberger

Musik: Peer Raben

Schnitt: Juliane Lorenz

Inhalt

Ein anscheinend unbestechlicher und seriöser Mann, Flüchtling aus dem Osten, übernimmt in den 50er Jahren das Baudezernat einer deutschen Kleinstadt, in der eine korrupte Clique das Sagen hat. Als er sich in Unkenntnis ihres "Berufes" in eine Prostituierte verliebt und sie schließlich heiratet, verwickelt er sich in die Machenschaften der auf ihre Vorteile bedachten Bürger. Seine Anpassung an das korrupte System führt zu einer tiefen Resignation. Im Gewand einer populär erzählten Kolportage-Geschichte legt Fassbinder die Moral der "Adenauer-Ära" bloß, wobei er auch Klischees und grellen Kitsch nicht scheut. Dabei steht die manierierte Inszenierung der satirischen Absicht oft im Wege. (Zweiter Teil von Fassbinders "Wirtschaftswunder-Trilogie" und beeindruckendes westdeutsches Debüt des DDR-Schauspielers Armin Mueller-Stahl.)


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