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Filmlexikon

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Liebe mit zwanzig

Originaltitel: L' AMOUR A VINGT ANS

Aus der Serie Antoine-Doinel-Zyklus: Sie küßten und sie schlugen ihn (1958/59), Liebe mit zwanzig (1961), Geraubte Küsse (1968), Tisch und Bett (1970), Liebe auf der Flucht (1978/79)

Tragikomödie

Produktionsland: Italien/Japan/Frankreich/Polen/BR Deutschland
Produktionsjahr: 1961
Produktionsfirma: Cinescolo/Toho/Yowa/Ulysse/Unitel/Les Films du Carosse/Zespol Kamera/Beta Film
Länge: 120 Minuten
Erstauffuehrung: 5.6.1965 ZDF

Darsteller: Eleonora Rossi-Drago, Cristina Gaioni, Nami Tamura, Koji Furuhata, Jean-Pierre Léaud (Antoine Doinel), Marie-France Pisier (Colette), Patrick Auffay (René Bigey), Barbara Kwiatkowska-Lass (Basia), Zbigniew Cybulski (Zbyszek), Wladyslaw Kowalski (Wladek), Marian Opania, Christian Doermer, Vera Tschechowa, Werner Finck

Produzent: Pierre Roustang

Regie: Renzo Rossellini, Shintarô Ishihara, François Truffaut, Andrzej Wajda, Marcel Ophüls

Drehbuch: Renzo Rossellini, Shintarô Ishihara, François Truffaut, Jerzy Stefan Stawinski, Marcel Ophüls

Kamera: Mario Montouri, Schogeo Hayashida, Raoul Coutard, Jerzy Lipman, Wolf Wirth, Jean Aurel

Musik: Toru Takemitsu, Georges Delerue, Jerzy Matuszkiewicz

Schnitt: Claudine Bouché

Inhalt

Einer der wenigen internationalen Omnibus"-Filme der 60er Jahre von künstlerischem Format und individuellen Profil, konzipiert von François Truffaut. In seiner tragikomischen Momentaufnahme "Antoine et Colette" (3. Episode) führt er mit doppelbödiger Ironie und unaufdringlicher Eleganz die Geschichte des Antoine Doinel fort, der, inzwischen 17 Jahre alt, erfolglos um ein schönes Mädchen wirbt, das sich ihm immer weiter entzieht, je mehr er versucht sich anzunähern. Andrzej Wajda (4. Episode: "Warszawa") analysiert die Entfremdung zwischen der polnischen Kriegsgeneration und den Jugendlichen der 60er Jahre, während Ishihara (2. Epsiode) die tragisch endende Liebe zwischen einem Arbeiter und einer Studentin zum Thema hat. Rosselini (er beschreibt in der ersten Episode den Kampf eines armen Mädchens und einer reichen Frau um den gemeinsamen Geliebten) und Ophüls (im fünften Beitrag entwirft er die Studie eines Fotografen, dem die Arbeit wichtiger als die Familie ist) liefern Beiträge, die inszenatorisch im Vergleich abfallen. (In den fotografischen Überleitungen zwischen den Episoden wurde Bilder von Henri Cartier-Bresson abgefilmt.)"


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