Service/Hilfe
Bestell-Hotline 0341-21 339 339
(Mo–Mi 9–13, Do–Fr 13–17 Uhr)

Filmlexikon

Das größte Filmlexikon der Welt: Mindestens 54.000 Filme mit Inhaltsangabe, 10.000 Einträge mit Filmkritiken, „verfasst von der Creme der deutschen Filmkritik und Filmpublizistik“ (SFB) Mit allen Daten zu mindestens 199.000 Regisseur/inn/en, Hauptdarsteller/inne/n, Schauspieler/inne/n, zu Verleih, Produktion, Laufzeit u.a. (Weitere Filmkritiken, Besprechungen der aktuellen Kinostarts und Tipps aus TV & Mediatheken, DVD & Blu-RAY, VOD und Streaming auf www.filmdienst.de, dem Portal für Kino und Filmkultur.)

Jenseits von Gut und Böse

Originaltitel: AL DI LA DEL BENE E DEL MALE

Produktionsland: BR Deutschland/Italien/Frankreich
Produktionsjahr: 1976
Produktionsfirma: Artemis/Clesi/Lotar/Artistes Associés
Länge: 127 Minuten
FSK: ab 18; f
Erstauffuehrung: 10.11.1977

Darsteller: Dominique Sanda (Lou), Erland Josephson (Nietzsche), Robert Powell (Paul), Virna Lisi (Elisabeth), Elisa Cegani (Mutter), Umberto Orsini (Förster), Michael Degen (Andreas)

Regie: Liliana Cavani

Drehbuch: Liliana Cavani, Franco Arcalli, Italo Moscati

Kamera: Armando Nannuzzi

Musik: Danièle Paris, Robert Schumann, Wolfgang Amadeus Mozart, Gustav Mahler, Johann Strauß jr., Charles Gounod

Schnitt: Franco Arcalli

Inhalt

Das (angebliche) Dreiecksverhältnis zwischen der russischen Frauenrechtlerin Lou Salomé, dem geschlechtskranken Philosophen Nietzsche und ihrem gemeinsamen Freund Paul Rée als barocke Kinosexualfantasie. Liliana Cavani (Der Nachtportier", 1973) führt, ähnlich wie Ken Russell in seinen Musikerporträts, die künstlerische und geistige Produktivität ihrer Figuren radikal auf erotische Mythen zurück; Nietzsches Kampf zwischen Christus und Dionisos wird buchstäblich als hetero-, bi- und homosexuelle Bettgeschichte inszeniert. Der Film, der in seinen weniger spektakulären Teilen die Atmosphäre der achtziger Jahre eindrucksvoll nachzeichnet, erweckt den Eindruck, als seien dem historischen Stoff auf peinliche Weise persönliche Konflikte und Fantasien übergestülpt worden."


WEITERLESEN. (Ausführliche Kritik, Bilder oder Trailer auf www.filmdienst.de)