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Filmlexikon

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Gervaise

Originaltitel: GERVAISE

Drama, Historienfilm, Literaturverfilmung

Produktionsland: Frankreich
Produktionsjahr: 1955
Produktionsfirma: Agnes Delahaie/Silver/C.I.C.C.
Länge: 122 Minuten
FSK: ab 16; f
Erstauffuehrung: 3.8.1956/24.5.1957 Kino DDR/9.7.1966 ARD/8.2.1975 DFF1

Darsteller: Maria Schell (Gervaise), François Périer (Henri Coupeau), Suzy Delair (Virginie), Mathilde Casadesus (Mme Boche), Armand Mestral (Lantier), Jacques Harden (Groujet)

Produzent: Annie Dorfmann

Regie: René Clément

Drehbuch: Jean Aurenche, Pierre Bost, René Clément

Kamera: René Juillard

Musik: Georges Auric

Schnitt: Henri Rust

Vorlage: Émile Zola

Auszeichnungen

Venedig (1956, Beste Darstellerin – Maria Schell)

Inhalt

Mitte des 19. Jahrhunderts: Die Wäscherin Gervaise, von ihrem Mann mit zwei Kindern sitzengelassen, plagt sich mühsam durchs Leben, bis sie einen fleißigen Arbeiter heiratet und es zu einem bescheidenen Wohlstand bringt. Sie will ein eigenes Geschäft aufmachen, als ihr Mann einen schweren Arbeitsunfall erleidet. Er erholt sich von diesem Schock nie und fängt an zu trinken. Als der Ex-Mann mit seiner Freundin wieder auftaucht, wird das Leben für Gervaise zur Hölle. Sie sitzt zum Schluß verlassen, betrogen, des Lebens überdrüssig, in einer Kaschemme vor einer Flasche Wein. René Clément hat mit dieser Adaption zweifellos die kompromißloseste, werkgetreueste und dadurch auch düsterste Verfilmung eines Werkes von Zola vorgenommen. Seine Inszenierung ist bis in die Dekordetails und Nuancen des Tonfalls sicher und exakt, die Trostlosigkeit des Milieus wird so zur filmisch-kritischen Wirklichkeit.


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