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Filmlexikon

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Kirmes (1960)

Drama

Produktionsland: BR Deutschland
Produktionsjahr: 1960
Produktionsfirma: Freie Filmproduktion
Länge: 103 Minuten
FSK: ab 18; f
Erstauffuehrung: 18.8.1960/26.12.1960 DFF 1/6.3.1964 DDR/8.7.1967 ARD

Darsteller: Götz George (Robert Mertens), Juliette Mayniel (Annette), Hans Mahnke (Paul Mertens), Wolfgang Reichmann (Georg Hölchert), Fritz Schmiedel (Pfarrer), Manja Behrens, Benno Hoffmann, Elisabeth Goebel, Erica Schramm, Horst Niendorf, Raidar Müller

Produzent: Harald Braun, Helmut Käutner, Wolfgang Staudte

Regie: Wolfgang Staudte

Drehbuch: Wolfgang Staudte

Kamera: Georg Krause

Musik: Archivmaterial

Schnitt: Lilian Seng, U. Tschiesche, U. Richter

Auszeichnungen

Berlin (1960, Beste Darstellerin (Silberner Bär) – Juliette Mayniel)

Inhalt

Als in einem Eifeldorf während der Kirmesvorbereitungen ein Soldatenskelett gefunden wird, erinnert man sich an eine unrühmliche Episode aus den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs: Ein junger deutscher Deserteur hatte verzweifelt auf dem heimatlichen Bauernhof Schutz gesucht, war aber vom ängstlichen Vater im Stich gelassen und von den Nazischergen des Orts in den Tod getrieben worden. Ein engagierter Film, der Feigheit und Mitläufertum als konstante Verhaltensweisen im Dritten Reich ebenso wie im Nachkriegsdeutschland herausarbeiten möchte, aber an seiner allzu plakativen Argumentation krankt. Die Täter sind bis zur Karikatur verzerrt, die Handlung verläuft lehrbuchhaft und zähflüssig. Statt Zorn und Trauer wird ein konturloser, resignativer Mißmut ausgelöst.


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