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Filmlexikon

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Die Spaziergängerin von Sans-Souci

Originaltitel: LA PASSANTE DU SANS-SOUCI

Liebesfilm, Literaturverfilmung, Melodram

Produktionsland: BR Deutschland/Frankreich
Produktionsjahr: 1982
Produktionsfirma: CCC Filmkunst/Eléphant/Antenne 2
Länge: 102 Minuten
FSK: ab 12; f
Erstauffuehrung: 22.10.1982/13.5.1983 Kino DDR/26.12.1983 DFF 1

Darsteller: Romy Schneider (Elsa Wiener/Lisa Baumstein), Michel Piccoli (Max Baumstein), Wendelin Werner (Baumstein als Kind), Helmut Griem (Michel Wiener), Gérard Klein (Maurice Bouillard), Mathieu Carrière (Ruppert von Leggaert), Maria Schell (Anna Hellwig)

Produzent: Raymond Danon, Artur Brauner

Regie: Jacques Rouffio

Drehbuch: Jacques Rouffio, Jacques Kirsner

Kamera: Jean Penzer

Musik: Georges Delerue

Schnitt: Anna Ruiz

Vorlage: Joseph Kessel

Inhalt

Für den Präsidenten einer Hilfsorganisation wird die Vergangenheit wieder lebendig, als er in einem ausländischen Diplomaten einen faschistischen Botschaftsrat erkennt: der Tod seiner jüdischen Eltern, seine Verkrüppelung durch die SA, seine Flucht und der Überlebenskampf seiner Pflegemutter, einer deutschen Emigrantin in Paris, deren Mann ins KZ gebracht worden war. Er nimmt späte Rache und erschießt den Mörder der Menschen, die er liebte. Als große Rückblende erzählter melodramatischer Liebesfilm mit politischen Bezügen, der arg konstruiert wirkt und die heraufbeschworene Nazi-Zeit eher als nostalgisch angehauchte Zeitkulisse einsetzt. Herausragend allein die schauspielerische Leistung Romy Schneiders in ihrer letzten Rolle.


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