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Filmlexikon

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Solaris (1972)

Originaltitel: SOLARIS

Literaturverfilmung, Science-Fiction-Film

Produktionsland: UdSSR
Produktionsjahr: 1972
Produktionsfirma: Mosfilm
Länge: 167 Minuten
Erstauffuehrung: 20.9.1974 Kino DDR/16.8.1975 DFF 2/1977 Kino BRD/19.8.1978 ARD

Darsteller: Natalja Bondartschuk (Harey), Donatas Banionis (Kris Kelvin), Nikolai Grinko (Vater), Juri Järvet (Snaut), Anatoli Solonizyn (Sartorius), Wladislaw Dworshezki (Berton), Sos Sarkisjan (Gibarjan)

Regie: Andrej Tarkowski

Drehbuch: Friedrich Gorenstein, Andrej Tarkowski

Kamera: Wadim Jussow

Musik: Eduard Artemjew, Johann Sebastian Bach

Schnitt: Ljudmila Fejginowa

Effekt: A. Klimenko, A. Klimenko, W. Sewostjanow, W. Sewostjanow

Vorlage: Stanislaw Lem

Auszeichnungen

Cannes (1972, Großer Spezialpreis)

Inhalt

Ein Psychologe wird zum Planeten Solaris geschickt, um unerklärlichen Vorkommnissen auf der dortigen Forschungsstation nachzuspüren. Die Konfrontation mit einer absolut fremden Lebensform (der gesamte Planet spiegelt als kollektives Bewußtsein die Erinnerungen, Ängste und Wünsche der Raumfahrer zurück) wird für die Besatzung des Raumschiffs zur metaphysischen Reise in die Innenwelt ihrer eigenen Kultur. Nach dem Science-Fiction-Roman von Stanislaw Lem erzählt Andrej Tarkowskij eine philosophische Fabel, die um die abendländischen Ideen von Tod, Liebe und Auferstehung kreist. Ein brillant inszenierter, äußerst reicher und vielschichtiger Film, der, im Gewand einer technischen Utopie, die Hybris traditionellen Fortschrittsglaubens in Frage stellt.


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