Service/Hilfe
Bestell-Hotline 0341-21 339 339
(Mo–Mi 9–13, Do–Fr 13–17 Uhr)

Filmlexikon

Das größte Filmlexikon der Welt: Mindestens 54.000 Filme mit Inhaltsangabe, 10.000 Einträge mit Filmkritiken, „verfasst von der Creme der deutschen Filmkritik und Filmpublizistik“ (SFB) Mit allen Daten zu mindestens 199.000 Regisseur/inn/en, Hauptdarsteller/inne/n, Schauspieler/inne/n, zu Verleih, Produktion, Laufzeit u.a. (Weitere Filmkritiken, Besprechungen der aktuellen Kinostarts und Tipps aus TV & Mediatheken, DVD & Blu-RAY, VOD und Streaming auf www.filmdienst.de, dem Portal für Kino und Filmkultur.)

Das Testament des Dr. Cordelier

Originaltitel: LE TESTAMENT DU DOCTEUR CORDELIER

Horrorfilm, Komödie, Literaturverfilmung

Produktionsland: Frankreich
Produktionsjahr: 1959
Produktionsfirma: Compagnie Jean Renoir/Sofirad/Radiodiffusion-Télévision Française
Länge: 92 Minuten
FSK: ab 16; f
Erstauffuehrung: 28.4.1961/14.2.1970 ARD

Darsteller: Jean-Louis Barrault (Dr. Cordelier/Opale), Teddy Billis (Maître Joly), Michel Vitold (Dr. Séverin), Jean Topart (Désire), Micheline Gary (Marguerite), Jacques Dannoville (Kommissar Lardout), Gaston Modot

Produzent: Jean Renoir

Regie: Jean Renoir

Drehbuch: Jean Renoir

Kamera: Georges Leclerc

Musik: Joseph Kosma

Schnitt: Renée Lichtig

Vorlage: Robert Louis Stevenson

Inhalt

Ein berühmter Psychiater will die Existenz der Seele nachweisen, indem er sie materialisiert. Durch Selbstexperimente verwandelt er sich in ein sadistisches, spielerisch grausames Wesen, das die dunkle Seite seiner Seele darstellt, wobei er allmählich die Kontrolle über die Verwandlung verliert. Nur durch einige Veränderungen im Gang und in der Gestik wird diese verdeutlicht; wenn der Verwandelte durch die Nacht stolziert, immer auf der Suche nach einem Anlaß zu einer bösen Tat, dann ist das eine der eindrucksvollsten Variationen des Schizophrenie- und Doppelgänger-Motivs im Kino. Die mit grimmigem Humor entwickelte Gruselgeschichte war für Renoir vor allem ein Experimentalfilm in Sachen Schauspielerführung. Er drehte geschlossene Szenen als Einheit und nahm sie gleichzeitig mit bis zu acht Kameras auf. Nicht zuletzt diese Methode verursacht die außerordentliche darstellerische Präsenz Barraults.


WEITERLESEN. (Ausführliche Kritik, Bilder oder Trailer auf www.filmdienst.de)