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Filmlexikon

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Weiße Nächte (1957)

Originaltitel: LE NOTTI BIANCHE

Liebesfilm, Literaturverfilmung, Melodram

Produktionsland: Italien/Frankreich
Produktionsjahr: 1957
Produktionsfirma: Cinematografica Associata/Vides-Intermondia/UMPO
Länge: 97 Minuten
FSK: ab 16; f
Erstauffuehrung: 21.2.1958

Darsteller: Maria Schell (Natalia), Marcello Mastroianni (Mario), Jean Marais (Seemann), Clara Calamai (Straßendirne), Marcella Rovena (Hausfrau), Elena Fancera (Kassiererin), Alberto Carloni (Wirt)

Produzent: Franco Cristaldi

Regie: Luchino Visconti

Drehbuch: Suso Cecchi d'Amico, Luchino Visconti

Kamera: Giuseppe Rotunno

Musik: Nino Rota

Schnitt: Mario Serandrei

Vorlage: Fjodor Dostojewski

Auszeichnungen

Venedig (1957, Silberner Löwe)

Inhalt

Sehr frei nach der zarten Liebeserzählung von Dostojewski beschreibt der Film Sehnsucht und Enttäuschung einer jungen Frau, die auf den unbekannten und unerreichbar fernen Geliebten wartet und dabei den treuen Beschützer und Hüter ihrer Träume in nächster Nähe übersieht. Vom St. Petersburg des Jahres 1850 Jahre in ein modernes italienisches Milieu verlegt, beeindruckt die romantische, zutiefst melancholische Geschichte, die sich gelegentlich in atmosphärische Düsterkeit hineinsteigert, weniger durch darstellerische Leistungen (Ausnahme: Mastroianni) als vielmehr durch inszenatorischen Reichtum und optische Brillanz. Die ausschließlich im Studio realisierte Produktion war eine Übung in Künstlichkeit" für den früher auf "location shooting" spezialisierten Neorealisten Visconti und fesselt durch die raffinierte Verschmelzung von Theaterästhetik und Filmsprache zu einem heiter-melancholischen Traumspiel."


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