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Filmlexikon

Das größte Filmlexikon der Welt: Mindestens 54.000 Filme mit Inhaltsangabe, 10.000 Einträge mit Filmkritiken, „verfasst von der Creme der deutschen Filmkritik und Filmpublizistik“ (SFB) Mit allen Daten zu mindestens 199.000 Regisseur/inn/en, Hauptdarsteller/inne/n, Schauspieler/inne/n, zu Verleih, Produktion, Laufzeit u.a. (Weitere Filmkritiken, Besprechungen der aktuellen Kinostarts und Tipps aus TV & Mediatheken, DVD & Blu-RAY, VOD und Streaming auf www.filmdienst.de, dem Portal für Kino und Filmkultur.)

Warnung vor einer heiligen Nutte

Drama

Produktionsland: BR Deutschland/Italien
Produktionsjahr: 1970
Produktionsfirma: Antiteater/X-Film/Nova
Länge: 103 Minuten
FSK: ab 18; f (DVD ab 16)
Erstauffuehrung: 2.1.1972 NDR/14.5.1992 Kinostart der autorisierten Fassung/23.8.2005 DVD
DVD-Anbieter: Kinowelt/Arthaus (FF, DD2.0 dt.)

Darsteller: Eddie Constantine (Eddie), Lou Castel (Jeff), Hanna Schygulla (Hanna), Marquard Bohm (Ricky), Magdalena Montezuma (Irm), Rainer Werner Fassbinder (Sascha), Ulli Lommel (Korbinian), Katrin Schaake (Scriptgirl), Benjamin Lev (Candy), Monica Teuber (Billi), Margarethe von Trotta (Produktionssekretärin), Gianni di Luigi (Kameramann), Rudolf Waldemar Brem (Oberbeleuchter), Herb Andress (Coach), Thomas Schieder (Jesus), Kurt Raab (Fred), Hannes Fuchs (David), Marcella Michelangeli (Margret), Ingrid Caven (Statistin), Harry Baer (ihr Mann), Werner Schroeter (Deiters)

Produzent: Rainer Werner Fassbinder

Regie: Rainer Werner Fassbinder

Drehbuch: Rainer Werner Fassbinder

Kamera: Michael Ballhaus

Musik: Peer Raben

Schnitt: Franz Walsch, Thea Eymèsz

Inhalt

Während der Vorbereitungen zu einer Spielfilmproduktion entfalten sich verschiedenartige Beziehungen zwischen Schauspielern und Technikern, entwickelt sich eine gereizte Stimmung, in der sich Antipathien, Langeweile, neurotische Konkurrenzängste und eitle Selbstgefälligkeit mischen. Der verspätet eintreffende Regisseur, ein genialischer Despot, ordnet das organisatorische wie zwischenmenschliche Chaos rücksichtslos zu eigenen Zwecken. Fassbinders Resümee und Neubeginn nach neun Filmen; eine sarkastische Selbstbespiegelung der Branche in der Tradition von Godard und Fellinis 8 1/2". (1972 entbrannte ein Rechtsstreit wegen der von Fassbinder benutzten Musiktitel. Die Produktionsfirma konnte die Geldforderungen der Musikverlage nicht erfüllen; der Film wurde nur in einer akustisch "verstümmelten" Fassung gezeigt. Zum 10. Todestag des Regisseurs hat die "Fassbinder Foundation" die Musikrechte angekauft und die autorisierte Fassung in die Kinos gebracht.)"


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