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Filmlexikon

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Liebe ist kälter als der Tod

Drama

Produktionsland: BR Deutschland
Produktionsjahr: 1969
Produktionsfirma: Antiteater/X-Film
Länge: 88 Minuten
FSK: ab 16; f
Erstauffuehrung: 16.1.1970/18.1.1971 ARD/22.8.2002 DVD
DVD-Anbieter: e-m-s (16:9, 1.78:1, Mono dt.)

Darsteller: Ulli Lommel (Bruno), Hanna Schygulla (Johanna), Rainer Werner Fassbinder (Franz), Hans Hirschmüller (Peter), Gisela Otto (erste Prostituierte), Ingrid Caven (zweite Prostituierte), Irm Hermann (Verkäuferin), Katrin Schaake (Dame im Zug), Peter Berling (Schuster), Hannes Gromball (Kunde bei Joanna), Ursula Strätz (fette Prostituierte), Wil Rabenbauer (Jürgen), Peter Moland (Leiter des Syndikatverhörs)

Regie: Rainer Werner Fassbinder

Drehbuch: Rainer Werner Fassbinder

Kamera: Dietrich Lohmann

Musik: Peer Raben, Holger Münzer

Schnitt: Franz Walsch

Inhalt

Der Zuhälter Franz will nicht für das Syndikat arbeiten, mag den schwächeren Bruno, der insgeheim Aufträge für seine Gangsterfreunde erledigt, und will mit ihm sogar die Freundin teilen. Johanna verrät jedoch den letzten Coup an die Polizei, Bruno wird erschossen. Thematisch am amerikanischen Genrefilm, stilistisch an Straub orientierter, dennoch äußerst eigenwilliger Erstlingsspielfilm von Fassbinder. Die Bilder sind von klinischer Helle, die Hintergründe demonstrativ kahl, die Einstellungen dauern provozierend lange. Das Münchner Unterweltmilieu gleicht einem artifiziellen Experimentierfeld, in dem die Figuren trostlos isoliert sind. Sehenswert als cineastisches Dokument.


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