Filmlexikon

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Heldentum nach Ladenschluß

Komödie, Literaturverfilmung

Produktionsland: BR Deutschland
Produktionsjahr: 1955
Produktionsfirma: Arca/Omega
Länge: 90 Minuten
FSK: ab 12; nf
Erstauffuehrung: 18.5.1955/27.11.1965 ARD

Darsteller: Harald Juhnke (Burman), Wolfgang Wahl (Karl), Ed Tracy (Captain Fox), Charles Regnier (Zauberer Maro), Willi Rose (Gluckert), Franz-Otto Krüger (Fink), Oliver Hassencamp (Anton Hirsemenzel), Gerd Vespermann (Julius Dingelmann), Claudia Gerstäcker (Juliette), Josef Sieber (Richard Siewert), Horst Uhse (Willi), Johannes Buzalski (Der Berliner)

Produzent: Alfred Bittins

Regie: Erik Ode, Wolfgang Becker, Fritz Stapenhorst, Wolfgang Schleif

Drehbuch: Joachim Fernau, Hanns H. Fischer

Kamera: Otto Baecker, Wolfgang Müller-Sehn, Oskar Schnirch

Musik: Herbert Windt, Hans-Martin Majewski

Schnitt: Hermann Ludwig, Ilse Wilken

Vorlage: John Forster

Inhalt

Vier Fluchtgeschichten deutscher Soldaten nach der Kapitulation 1945, notdürftig verbunden durch eine Rahmenhandlung mit dem Kabarettisten Werner Finck. In der ersten Episode Captain Fox" wettet ein pfiffiger Kriegsgefangener mit dem amerikanischen Lagerkommandanten, daß er aus dem Lager entkommen kann, was ihm auch mit Hilfe eines Sarges gelingt. In "Zauberer Maro" können flüchtende Landser den anrückenden Russen entkommen, weil ein "Zauberer" die Russen alkoholisiert. Die dritte Geschichte "Romeo und Julia" erzählt von zwei Soldaten, die sich, als Liebespaar verkleidet, auf einem Tandem aus dem Innern Frankreichs bis zur deutschen Grenze durchschlagen. "Schwäb'sche Eisenbahn" schließlich handelt von einer kriegsmüden Einheit, die eine alte Lokomotive in Gang setzt, so daß deren Räder nicht für den Sieg, sondern in die Freiheit rollen. Zum Teil komödiantisch gespielt, sind die Beiträge ausschließlich auf oberflächliche Situationskomik bedacht, so der Film den wirklichen Zeiterfahrungen eher Hohn spricht."


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