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Filmlexikon

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Der Judas von Tirol (1933)

Verweistitel: Der ewige Verrat

Drama, Historienfilm, Literaturverfilmung

Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr: 1933
Produktionsfirma: Lothar Stark-Film
Länge: 81 Minuten
FSK: ab 6; f
Erstauffuehrung: 21.11.1933/10.11.1985 BR

Darsteller: Fritz Rasp (Raffl), Camilla Spira (Walpurga), Marianne Hoppe (Josefa), Inez Allegri (Vroni), Hanns Beck-Gaden (Pfandler), Eduard von Winterstein (Der Kreuzwirt), Fritz Kampers (Jörgl)

Produzent: Anatol Potok, Else Krüger, Serge Ozoup

Regie: Franz Osten

Drehbuch: Hans Curjel

Kamera: Willy Winterstein, Karl Loeb

Musik: Gottfried Huppertz

Schnitt: Friedel Buckow

Vorlage: Karl Schönherr

Inhalt

Im Jahr 1810 leidet Tirol unter der Besatzung durch das französische Heer. Ein Knecht, der sich von den Bauern unterdrückt und entrechtet wähnt, träumt davon, im alljährlichen Passionsspiel die Christus-Rolle spielen zu dürfen. Gezwungen, den Judas zu spielen, beginnen sich die Ebenen seiner Bewußtseinsinhalte zu vermischen: Er verrät den von den Bauern versteckt gehaltenen Andreas Hofer, bricht unter der Last seiner Schuld zusammen und erleidet das Judas-Schicksal. Mosaikartig inszenierter dramatischer Historienfilm, sorgfältig kontrastierend fotografiert. Während die Hauptrolle eindrucksvoll psychologisierend angelegt ist, bleibt die Zeichnung der französischen Unterdrücker flach und plakativ. (Alternativtitel: Der ewige Verrat")"


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