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Filmlexikon

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Nicht versöhnt

Literaturverfilmung

Produktionsland: BR Deutschland
Produktionsjahr: 1965
Produktionsfirma: Jean-Marie Straub/Danièle Huillet
Länge: 53 Minuten
FSK: ab 12; f
Erstauffuehrung: 11.2.1966/25.8.1969 ARD

Darsteller: Henning Harmssen (Robert Fähmel, 40), Ulrich Hopmann (Robert Fähmel, 18), Heiner Braun (Nettlinger), Ulrich von Thüna (Schrella, 35), Heinrich Hargesheimer (Heinrich Fähmel, 80)

Regie: Jean-Marie Straub

Drehbuch: Jean-Marie Straub, Danièle Huillet

Kamera: Wendelin Sachtler, Gerhard Ries, Christian Schwarzwald, Jean-Marie Straub

Musik: François Louis

Schnitt: Jean-Marie Straub, Danièle Huillet

Vorlage: Heinrich Böll

Inhalt

Eigenwillige Verfilmung des Romans Billard um halb zehn" von Heinrich Böll. Eine Architektenfamilie, die in drei Generationen eine Abtei erbaut, sie zerstört und erneut aufbaut, wird stellvertretend gezeigt für das Schicksal eines ganzen Volkes, damals und heute. Der Film gestaltet ein bedrückendes Thema deutscher Vergangenheit und Gegenwart mit außergewöhnlichen künstlerischen Mitteln. Die strenge, an Brechts Verfremdungstheorie geschulte Ästhetik des Filmemacher-Paares Straub/Huillet macht es dem Zuschauer nicht immer leicht, beeindruckt aber durch ihre Konsequenz und Originalität. Eines der interessantesten Werke des "Jungen deutschen Films"."


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