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Filmlexikon

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Der plötzliche Reichtum der armen Leute von Kombach

Drama

Produktionsland: BR Deutschland
Produktionsjahr: 1970
Produktionsfirma: Hallelujah
Länge: 102 Minuten
FSK: ab 12; f
Erstauffuehrung: 26.1.1971 ARD

Darsteller: Georg Lehn (Hans Jacob Geiz), Reinhard Hauff (Heinrich Geiz), Karl-Josef Cramer (Jacob Geiz), Wolfgang Bächler (David Briel), Harry Owen (Ludwig Acker), Harald Müller (Johann Soldan), Margarethe von Trotta (Sophie), Joe Hembus (Schreiber), Rainer Werner Fassbinder (Bauer)

Regie: Volker Schlöndorff

Drehbuch: Volker Schlöndorff, Margarethe von Trotta

Kamera: Franz Rath

Musik: Klaus Doldinger

Schnitt: Claus von Boro

Inhalt

Auf einem Gerichtsprotokoll aus dem Jahre 1825 beruhend, berichtet der Film über das Schicksal hessischer Bauern. In Unkenntnis der Ursachen ihrer Misere verüben sie einen Überfall auf einen Geldtransport des Fürsten. Durch ihren plötzlichen Reichtum fallen sie auf, werden verhaftet und verurteilt. Sozialkritischer Film, der im Stil einer schwermütigen Volksballade Verarmung und Unterdrückung am Modell eines frühen Gemeinwesens zeichnet. Obwohl der ökonomische, politische und geistige Hintergrund nicht ausreichend erhellt wird, regt der Film zur Auseinandersetzung an, zumal er durch seine formale Gestaltung eine bemerkenswerte Stellung im deutschen Nachkriegsfilm einnimmt.


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