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Filmlexikon

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Panzerkreuzer Potemkin

Originaltitel: BRONENOSEC POTJOMKIN

Drama

Produktionsland: UdSSR
Produktionsjahr: 1925
Produktionsfirma: Erstes Studio des Goskino
Länge: 75 Minuten
Erstauffuehrung: 12.8.1930/6.10.1967 ZDF/25.1.1973 DFF 2

Darsteller: Alexander Antonow (Matrose Wakulintschuk), Wladimir Barskij (Kommandant Golikow), Grigori Alexandrow (Leutnant Giljarowski), Alexander Ljowschin (Offizier), Michail Gornorow (Matrose Matjuschenko)

Regie: Sergej M. Eisenstein

Drehbuch: Nina Agadshanowa-Schutko

Kamera: Edouard Tissé

Musik: Nikolai Krjukow, Edmund Meisel

Schnitt: Sergej M. Eisenstein

Inhalt

Eisensteins berühmter Film, hergestellt zum 20. Jahrestag der Meuterei auf dem zaristischen Kriegsschiff vor dem Hafen von Odessa am 14.6.1905 und nach den klassischen Prinzipien der Tragödie in fünf Akte gegliedert: Menschen und Maden", "Tragödie auf dem Schiff", "Ein Toter ruft auf", "Die Treppe von Odessa", "Begegnung mit dem Geschwader". Eine bis dahin unbekannte Rhythmik und Dynamik des Schnitts macht den Revolutionsfilm zu einem besonders eindringlichen Werk, das die Herrschenden und Beherrschten polemisch kontrastiert und den Zuschauer über den Weg der Emotionen zu politischen Erkenntnissen führen will. Nicht nur filmhistorisch, sondern auch als Lehrstück für filmische Agitation interessant. (Seit 1986 liegt der Film in einer vom Münchner Filmmuseum bearbeiteten authentischen Fassung vor, die nicht nur die originale Szenenfolge und den historischen Wortlaut der Zwischentitel in ihrer ursprünglichen Formgebung wiederherstellte, sondern auch die leitmotivisch wiederkehrende Revolutionsflagge rot kolorierte; die seit 1930 als verschollen geltende Musik von Edmund Meisel wurde hierfür von dem Düsseldorfer Dirigenten und Komponisten Mark Andreas an Hand eines aufgefundenen Klavierauszugs rekonstruiert.)"


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