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Filmlexikon

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Menschen am Sonntag

Drama, Literaturverfilmung

Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr: 1928/29
Produktionsfirma: Filmstudio Berlin
Länge: 74 Minuten
FSK: o.A.
Erstauffuehrung: 4.2.1930/23.9.1961 ARD/3.11.1988 DFF 2/1998 Neustart

Darsteller: Brigitte Borchert (Brigitte, Verkäuferin), Christl Ehlers (Christl, Mannequin), Erwin Splettstößer (Erwin, Taxifahrer), Wolfgang von Waltershausen (Wolfgang, Weinvertreter), Annie Schreyer (Annie, Daheimgebliebene)

Produzent: Moriz Seeler

Regie: Robert Siodmak, Edgar G. Ulmer

Drehbuch: Billy Wilder

Kamera: Eugen Schüfftan

Vorlage: Curt Siodmak

Inhalt

Die Chronik eines Sonntags im Berlin der Weimarer Republik: Eine Verkäuferin, eine Filmstatistin, ein Vertreter und ein Chauffeur fahren zum Wannsee, wo sie ihre Freizeit verbringen. Eine halbdokumentarische Collage aus Spielszenen und Sozialreportage, durch Bildverismus, Darstellung und Vermittlung sozialer Realität eines der herausragenden Werke der deutschen Stummfilm-Avantgarde. Die präzisen und authentischen Beobachtungen aus dem Milieu der Angestelltenkultur, beispielhaft für die gesellschaftliche Entwicklung der späten 20er Jahre, haben den Charakter eines historischen Dokuments; der Inszenierungsstil des Films, der seine Episoden aus dem Flair der Originalschauplätze und der spontanen Selbstdarstellung seiner Laienschauspieler entwickelt, beeinflußte den poetischen Realismus im Frankreich der 30er Jahre und wirkte stilbildend für den italienischen Neorealismus. Die Mitglieder des Autorenkollektivs emigrierten später in die USA.


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