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Filmlexikon

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Mein Onkel aus Amerika

Originaltitel: MON ONCLE D'AMERIQUE

Drama

Produktionsland: Frankreich
Produktionsjahr: 1980
Produktionsfirma: Philippe Dussart/Andrea/TF 1
Länge: 126 Minuten
FSK: ab 16; f
Erstauffuehrung: 18.9.1981

Darsteller: Gérard Depardieu (René Ragueneau), Roger Pierre (Jean Le Gall), Nicole Garcia (Janine Garnier), Marie Dubois (Thérèse Ragueneau), Nelly Borgeaud (Arlette Le Gall), Henri Laborit (Prof. Henri Laborit), Pierre Arditi (Vertr. d. Stammhauses in Paris), Gérard Darrieu (Léon Veestrate)

Produzent: Philippe Dussart

Regie: Alain Resnais

Drehbuch: Jean Gruault

Kamera: Sacha Vierny

Musik: Arié Dzierlatka

Schnitt: Albert Jurgenson

Auszeichnungen

Cannes (1980, Großer Spezialpreis)

Inhalt

Die Lebenswege zweier Männer und einer Frau, die aus verschiedenen Milieus und Gegenden Frankreichs kommen und sich im Laufe ihrer privaten und beruflichen Entwicklung begegnen: ein Nachrichtenredakteur, der seinen Posten verliert und sich als Medienpolitiker und Schriftsteller versucht; seine zeitweilige Geliebte, Schauspielerin und Tochter eines kommunistischen Arbeiters; schließlich der ehrgeizige Sohn einer Bauernfamilie, der es bis zum Leiter einer Fabrik bringt, jedoch aber von seiner Aufgabe überfordert wird. An Hand dieser Schicksale soll menschliches Verhalten mit Hilfe der Erkenntnisse der modernen Verhaltensforschung untersucht werden. Komplexe Mischung aus Spiel- und Dokumentarfilm, die - fantasievoll und formal experimentierend - Thesen der Verhaltensforschung sowohl stützt als auch untergräbt und ironisch beleuchtet. Ein Musterbeispiel des dialektischen Films, das eine Fülle von Denkanstößen vermittelt und bei aller Vielschichtigkeit nicht kompliziert, sondern spannend und unterhaltend ist.


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