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Filmlexikon

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Mathias Kneissl

Drama, Heimatfilm

Produktionsland: BR Deutschland
Produktionsjahr: 1970
Produktionsfirma: Bavaria
Länge: 94 Minuten
FSK: ab 16; f
Erstauffuehrung: 28.5.1970/20.4.1971 ARD

Darsteller: Hans Brenner (Mathias Kneissl), Ruth Drexel (Mutter Res Kneissl), Frank Frey (Alois Kneissl), Eva Mattes (Kathi Kneissl), Hanna Schygulla (Mathilde)

Regie: Reinhard Hauff

Drehbuch: Martin Sperr, Reinhard Hauff

Kamera: Wolfgang-Peter Hassenstein

Musik: Peer Raben

Inhalt

Die Geschichte eines jungen Mannes um die Jahrhundertwende, der, durch seine italienische Herkunft von Kind auf in eine Außenseiterrolle gedrängt, mit allen Mitteln um seinen Lebensunterhalt kämpft und schließlich als Räuber hingerichtet wird. In Form einer Moritat inszenierter kritischer Heimatfilm, in dem Bilder und Milieustudien aus der deutschen Vergangenheit zur Illustration aktueller politischer Anliegen herangezogen wurden. Ein Beispiel für Tendenzen im Jungen Deutschen Film Ende der 60er Jahre, die vom Unterhaltungskino okkupierten Sujets (Heimat und Provinz) einer gesellschaftskritischen Neuinterpretation zu unterziehen; streckenweise oberflächlich, doch in Einzelheiten bewegend.


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