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Filmlexikon

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Masculin - Feminin oder: Die Kinder von Coca Cola

Originaltitel: MASCULIN - FEMININ, Verweistitel: Masculin - féminin oder: Die Kinder von Marx und Coca Cola

Produktionsland: Frankreich/Schweden
Produktionsjahr: 1965
Produktionsfirma: Anouchka/Argos/Sandrew/Svensk Filmindustri
Länge: 104 Minuten
FSK: ab 18; f
Erstauffuehrung: 9.6.1967/28.12.1967 BR III/11.1.2001 ZDF (dt. Synchronfassung)

Darsteller: Jean-Pierre Léaud (Paul), Chantal Goya (Madeleine), Marlène Jobert (Elisabeth), Michel Debord (Robert), Catherine-Isabelle Duport (Catherine-Isabelle), Eva Britt Strandberg (Sie), Birger Malmsten (Er)

Produzent: Anatole Dauman

Regie: Jean-Luc Godard

Drehbuch: Jean-Luc Godard

Kamera: Willy Kurant

Musik: Jean-Jacques Debout

Schnitt: Agnès Guillemot, Marguerite Renoir

Vorlage: Guy de Maupassant

Auszeichnungen

Berlin (1966, Bester Darsteller (Silberner Bär) – Jean-Pierre Léaud)

Inhalt

Der Film erforscht im Interviewstil die Probleme der Generation der 20-Jährigen, der inzwischen sprichwörtlichen Kinder von Marx und Coca Cola. Mit ihm beginnt Godards Interesse am dialektischen Materialismus und an der Politik, allerdings in einem ganz eigenwilligen Sinn: Er will nicht politische Filme, sondern politisch Filme machen. Die Fragmentierung der Geschichte und das Verweilen bei Randereignissen, die keinen unmittelbaren Bezug zu ihr haben, wurden als Andeutung verstanden, wie schwer es heute ist, Gemeinsamkeit herzustellen. Es scheint, als müsse sich der einzelne vor den Kräften der Kollektivierung immer weiter in den Privatbereich zurückziehen. Durch Jean-Pierre Léaud in der Hauptrolle rückt der Film in die Nähe des Antoine-Doinel-Zyklus, den Truffaut mit ihm drehte. (O.m.d.U.; das ZDF zeigte Anfang 2001 erstmals eine deutsche Synchronfassung.)


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