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Filmlexikon

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Aus unserer Zeit

Literaturverfilmung

Produktionsland: DDR
Produktionsjahr: 1969
Produktionsfirma: DEFA, Gruppe Roter Kreis""
Länge: 128 Minuten
Erstauffuehrung: 16.1.1970 Kino DDR/26.2.1973 DFF 1

Darsteller: Felicitas Ritsch (Bäuerin), Ekkehard Schall (Der Sohn/Der junge Russe), Hans Hardt-Hardtloff (Der Invalide), Wolfgang Kieling (Bötcher), Otto Mellies (Prof. Winkelfried), Günter Junghans (Schüler Helwig), Manfred Karge (Hannes), Heidemarie Wenzel (Adele), Peter Dommisch (Willi), Alfred Müller (Dieter Ulrich), Jessy Rameik (Karin Ulrich), Leon Niemczyk (Sascha Pronin)

Produzent: Walther Kronenthal, Oscar Ludmann, Dieter Dormeier, Heinz Herrmann

Regie: Helmut Nitzschke, Joachim Kunert, Rainer Simon, Kurt Maetzig

Drehbuch: Helmut Nitzschke, Manfred Freitag, Joachim Nestler, Joachim Kunert, Rainer Simon, Irene Maetzig, Kurt Maetzig, Ralph Knebel

Kamera: Claus Neumann, Helmut Bergmann, Rolf Sohre

Musik: Peter Rabenalt, Thomas Doberkau, Bernd Fülle

Schnitt: Margrit Brusendorff, Christa Helwig, Erika Lehmphul

Vorlage: Werner Bräunig, Bertolt Brecht, Anna Seghers

Inhalt

In vier Episoden werden Ereignisse und Entwicklungen von 1945 bis in die späten 60er-Jahre nachgezeichnet: Eine märkische Bäuerin verhindert bei Kriegsende ein Verbrechen ihres Sohnes an sowjetischen Kriegsgefangenen und liefert ihn der heranrückenden Roten Armee aus (Die zwei Söhne"); ein gestandener Kommunist trifft im Rahmen der Schulreform auf einen Professor alter Schule ("Das Duell"); ein frischgebackenes Ehepaar erinnert sich bei der Hochzeitsreise an die vergangenen Jahre, unter anderem an das Engagement bei der gemeinsamen Arbeit am Bau ("Gewöhnliche Leute"); zwei Fachleute bauen in deutsch-russischer Gemeinschaftsarbeit einen von Radio Havanna dringend benötigten Verstärker ("Der Computer sagt: nein"). Trotz wechselhafter künstlerischer Qualität der Beiträge ein aufschlussreiches Dokument. Besonders herausragend sind die Episoden "Die zwei Söhne" aufgrund ihrer an Bertolt Brecht geschulten, konsequent durchgehaltenen verfremdenden Kargheit und "Gewöhnliche Leute", ein dokumentarisch-realistisches Gesellschaftsbild mit gesellschaftskritischen Untertönen."


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