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Filmlexikon

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491

Originaltitel: 491

Drama, Literaturverfilmung

Produktionsland: Schweden
Produktionsjahr: 1963
Produktionsfirma: Svensk Filmindustri/Wiking Film
Länge: 88 Minuten
FSK: ab 18; nf
Erstauffuehrung: 28.8.1964

Darsteller: Lena Nyman (Steva), Lars Lind (Krister), Leif Nymark (Nisse), Frank Lundström (Inspektor), Åke Grönberg (Pastor), Jan Blomberg (Testaren), Mona Andersson (Kajsa)

Produzent: Lars-Owe Carlberg

Regie: Vilgot Sjöman

Drehbuch: Vilgot Sjöman, Lars Görling

Kamera: Gunnar Fischer, Rolf Holmquist

Musik: Georg Riedel

Schnitt: Lennart Wallén

Vorlage: Lars Görling

Inhalt

Die schockierende Schilderung eines verfehlten Erziehungstests in Stockholm, konzipiert (nach dem Roman eines ehemaligen Fürsorgezöglings) als Angriff auf Methoden der Sozialfürsorge im Wohlfahrtsstaat Schweden. Unter schwacher Aufsicht werden sechs Jungen von der progressiven Jugendbehörde in einer Mietwohnung untergebracht. Ein Jugendamtsleiter nähert sich den herumstreunenden Jungen homosexuell; der Heimleiter drischt humanistisch-religiöse Phrasen; ein Pfarrer macht ihnen klar: 490 mal wird euch vergeben, aber beim 491. Mal holt euch der Teufel." Dennoch geschieht die 491. Sünde: Die Jungen fallen über ein "leichtes Mädchen" her, das sie bei sich wohnen lassen, und hetzen in sodomistischer Weise einen Schäferhund auf sie. Ein äußerst drastischer Film, bei dem die Grenze zwischen aufklärerischem Schock und selbstzweckhafter Zurschaustellung schwer auszumachen ist. Die abgemilderte und umgeformte deutsche Verleihfassung verweist auf einen zumindest im zweiten Teil unglaubhaft-tendenziösen Spekulationsfilm."


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