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Filmlexikon

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Verbotene Spiele

Originaltitel: JEUX INTERDITS

Drama, Literaturverfilmung

Produktionsland: Frankreich
Produktionsjahr: 1952
Produktionsfirma: Silver
Länge: 85 Minuten
FSK: ab 12; f
Erstauffuehrung: 21.7.1953/13.1.1959 ARD/20.10.1977 DFF 2

Darsteller: Brigitte Fossey (Paulette), Georges Poujouly (Michel), Lucien Hubert (Vater Dollé), Suzanne Courtal (Mutter Dollé), Jacques Marin (Georges Dollé), Laurence Badie (Berthé Dollé), Amédée (Francis Gouard)

Produzent: Robert Dorfmann

Regie: René Clément

Drehbuch: Jean Aurenche, Pierre Bost, René Clément

Kamera: Robert Juillard, Jacques Robin

Musik: Narciso Yepes

Schnitt: Roger Dwyre

Vorlage: François Bayer

Auszeichnungen

Venedig (1952, Goldener Löwe), Oscar (1953, Ehren-Oscar: Bester fremdsprachiger Film – René Clément)

Inhalt

Ein fünfjähriges Mädchen, dessen Eltern beim Einmarsch der Deutschen in Frankreich 1940 umgekommen sind, wird von einer Bauernfamilie aufgenommen. Es freundet sich mit den anderen Kindern an, besonders mit dem elfjährigen Sohn der Pflegeeltern. Die Dorfkinder spielen" die Ereignisse, die sie umgeben: Sie spielen "Krieg" und "Friedhof". Nach der Befreiung wird das Mädchen vom Roten Kreuz betreut und versucht, seinen Spielkameraden wiederzufinden. Ein erschütternder Film, der in der Stilisierung und Idealisierung einer "heilen" Kinderwelt schonungslos die Grausamkeit und Gedankenlosigkeit des alltäglichen Lebens aufzeigt. Zugleich beklagt er eindringlich den Verlust der Unschuld durch den Krieg und denunziert vehement pseudoreligiöses Verhalten."


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