Service/Hilfe
Bestell-Hotline 0341-21 339 339
(Mo–Mi 9–13, Do–Fr 13–17 Uhr)

Filmlexikon

Das größte Filmlexikon der Welt: Mindestens 54.000 Filme mit Inhaltsangabe, 10.000 Einträge mit Filmkritiken, „verfasst von der Creme der deutschen Filmkritik und Filmpublizistik“ (SFB) Mit allen Daten zu mindestens 199.000 Regisseur/inn/en, Hauptdarsteller/inne/n, Schauspieler/inne/n, zu Verleih, Produktion, Laufzeit u.a. (Weitere Filmkritiken, Besprechungen der aktuellen Kinostarts und Tipps aus TV & Mediatheken, DVD & Blu-RAY, VOD und Streaming auf www.filmdienst.de, dem Portal für Kino und Filmkultur.)

Birdy

Originaltitel: BIRDY

Drama, Literaturverfilmung

Produktionsland: USA
Produktionsjahr: 1984/85
Produktionsfirma: A & M/TriStar
Länge: 120 Minuten
FSK: ab 12; f
Erstauffuehrung: 19.9.1985/14.4.1986 Video/5.4.2000 DVD
DVD-Anbieter: Columbia TriStar Home (16:9, 1.85:1, DS engl., Mono dt.)

Darsteller: Matthew Modine (Birdy), Nicolas Cage (Al Columbato), John Harkins (Dr. Weiss), Sandy Baron (Mr. Columbato), Karen Young (Hannah Rourke), George Buck (Birdys Vater), Dolores Sage (Birdys Mutter)

Produzent: Alan Marshall

Regie: Alan Parker

Drehbuch: Sandy Kroopf, Jack Behr

Kamera: Michael Seresin, David Butler

Musik: Peter Gabriel

Schnitt: Gerry Hambling

Vorlage: William Wharton

Auszeichnungen

Cannes (1985, Spezialpreis der Jury)

Inhalt

Ein im Vietnamkrieg verwundeter junger Mann wird in ein Militärhospital geschickt, um die rätselhafte psychische Krankheit seines Jugendfreundes Birdy aufzuklären. In Rückblenden enthüllt sich die Vorgeschichte: die gemeinsame Kindheit in tristem Vorstadtmilieu, Birdys Vogelleidenschaft, seine versponnenen Flugversuche, sein Rückzug in die Welt der Fantasie, schließlich in eine autistische Vogelmensch-Existenz. Als beide die Hintergründe ihrer seelischen und körperlichen Verletzungen durchschauen, verbünden sie sich erneut gegen den als Vernunft getarnten Irrsinn ihrer Umwelt und wagen einen Ausbruch. Brillant und mitreißend inszeniertes Psycho-Drama mit überzeugenden Darstellern. In hochemotionalen Bild-Ton-Montagen beschwört der frühere Werbefilmer Parker die Utopie eines freien Lebens, die Schrecken des Krieges und die Solidarität einer Männerfreundschaft. Der geballte Einsatz filmischer Raffinessen wirkt allerdings manchmal allzu berechnet und synthetisch.


WEITERLESEN. (Ausführliche Kritik, Bilder oder Trailer auf www.filmdienst.de)