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Filmlexikon

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Berlin-Express

Originaltitel: BERLIN EXPRESS

Politthriller

Produktionsland: USA
Produktionsjahr: 1947/48
Produktionsfirma: RKO
Länge: 82 Minuten
FSK: ab 16; f
Erstauffuehrung: 2.4.1954/5.5.1959 ARD

Darsteller: Paul Lukas (Dr. Bernhardt), Merle Oberon (Lucienne Mirbeau), Robert Ryan (Robert Lindley), Reinhold Schünzel (Walther), Fritz Kortner (Franzen)

Produzent: Dore Schary, Bert Granet

Regie: Jacques Tourneur

Drehbuch: Harold Medford

Kamera: Lucien Ballard

Musik: Friedrich Hollaender

Schnitt: Sherman Todd

Vorlage: Curt Siodmak

Inhalt

1946: Auf einen deutschen Kunsthändler, der während des Zweiten Weltkriegs nach Amerika emigriert war und jetzt gegen den internationalen Kunstschmuggel eingesetzt ist, wird im alliierten Besatzungszug Paris-Berlin ein Anschlag verübt. Die Reisenden werden in Frankfurt von der US-Polizei ergebnislos verhört. Da wird der Kunsthändler entführt; Spuren weisen in Frankfurter Altstadttrümmer und -kneipen; ein neues Attentat der Schmuggler im Zug nach Berlin kann vereitelt werden. Routiniert und dicht inszenierter Film, der spannend beginnt, aber durch mehrere Schnitte und Veränderungen der deutschen Fassung zunehmend mühsamer zu verfolgen ist. Für die deutsche Kinoauswertung wurde der Film auf bezeichnende Weise umsynchronisiert: Ursprünglich handelte es sich bei dem Kunsthändler um einen prominenten Deutschen (der deutlich Thomas Mann nachgestaltet wurde), den eine nationalsozialistische Untergrundorganisation wegen seiner Zusammenarbeit mit den Alliierten entführen will.


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