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Filmlexikon

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Das Beil von Wandsbek (1951)

Drama, Literaturverfilmung

Produktionsland: DDR
Produktionsjahr: 1951
Produktionsfirma: DEFA
Länge: 110 Minuten
FSK: ab 12 (Video)
Erstauffuehrung: 11.5.1951 Kino DDR/19.4.1974 ZDF (gekürzt)/27.9.1977 DFF 2

Darsteller: Erwin Geschonneck (Albert Teetjen), Käthe Braun (Stine Teetjen), Gefion Helmke (Dr. Käthe Neumeier), Willy A. Kleinau (Reeder Footh), Arthur Schröder (Zuchthausdirektor Koldewey), Ursula Meißner, Helmuth Hinzelmann, Blandine Ebinger, Hilde Sessak, Claus Holm, Erika Dannhoff, Albert Garbe, Hermann Stövesand, Gert Schaefer, Maly Delschaft, Raimund Schelcher, Harry Riebauer

Produzent: Kurt Hahne

Regie: Falk Harnack

Drehbuch: Falk Harnack, Hans Robert Bortfeldt, Wolfgang Staudte, Werner Jörg Lüddecke

Kamera: Robert Baberske

Musik: Ernst Roters

Schnitt: Hildegard Tegener

Vorlage: Arnold Zweig

Inhalt

Hamburg 1934. Den Schlachtermeister Teetjen drücken schwere Existenzsorgen, weil die Kundschaft zum großen Kaufhaus an der Ecke abwandert. Er nimmt das Angebot eines Hamburger SS-Offiziers, seines alten Kriegskameraden, an und vertritt für 2000 Mark den erkrankten Henker des Fuhlsbütteler Zuchthauses bei der Hinrichtung von vier im Reeperbahn-Prozess verurteilten Kommunisten. Seine Frau hängt sich auf. Auch Teetjen wird Selbstmord begehen. - Harnacks Film, sein Regiedebüt und wohl seine beste Kinoarbeit, folgt dem von Arnold Zweig im Exil in Haifa geschriebenen, erstmals 1943 (in Hebräisch) erschienenen Roman. Wenige Wochen nach dem Start in mehreren Städten der DDR wurde die DEFA-Produktion (Neues Deutschland: Ein Kunstwerk") mit der Begründung aus dem Verleih gezogen, der Film wecke Mitleid mit einem Nazi. Erst 1962 gelangte Harnacks Debüt - stark gekürzt - auf Zweigs Empfehlung hin wieder ins Kino. Die Urfassung wurde 1981 zum 75. Geburtstag Erwin Geschonnecks neu aufgeführt."


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