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Die Frauen sind an allem schuld

Originaltitel: LES PLUS BELLES ESCROQUERIES DU MONDE

Drama

Produktionsland: Frankreich/Italien/Japan/Niederlande
Produktionsjahr: 1963
Produktionsfirma: Ulysse/Vides/Toho/Ceasar
Länge: 93 Minuten
FSK: ab 18; nf
Erstauffuehrung: 9.7.1965

Darsteller: Jean-Pierre Cassel (Gauner), Francis Blanche (Käufer), Gabriella Giorgelli, Mie Hama, Nicole Karen, Jan Teulings

Regie: Claude Chabrol, Ugo Gregoretti, Hiromichi Horikawa, Roman Polanski

Drehbuch: Claude Chabrol, Ugo Gregoretti, Hiromichi Horikawa, Roman Polanski, Paul Gégauff

Kamera: Jean Rabier, Tonino Delli Colli, Asakazu, Jerzy Lipman

Musik: Pierre Jansen, Piero Umiliani, Keitaro Miho, Krzysztof Komeda

Schnitt: Jacques Gaillard

Inhalt

Vier qualitativ unterschiedliche Episoden um kleine Gauner und leichte Mädchen in Paris, Neapel, Amsterdam und Tokio: Chabrol läßt einen naiven Provinzler auf drei Ganoven hereinfallen, die ihm den Eiffelturm verkaufen; Gregoretti verkuppelt eine neapolitanische Dirne mit dem Insassen eines Altersheims, um sie vor der Rückführung in die Heimat zu retten; Horikawa erzählt von einer Geisha, die es auf das Platingebiß eines beim Beischlaf verschiedenen Greises abgesehen hat. Einzig Roman Polanskis Beitrag hebt sich von der biederen Routine und abgenutzten Pikanterie dieser Szenen ab: Sein Kurzfilm handelt von einem Mädchen, das einem lüsternen 60jährigen ein Collier abschwindelt, um es gegen einen Vogel einzutauschen - ein kleines Meisterwerk des kurz zuvor aus Polen emigrierten Regisseurs. Die ursprünglich eingeplante Episode Le grand escroc" von J.-L. Godard wurde bereits vor der Premiere vom Produzenten herausgenommen."


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