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Filmlexikon

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Die Frau in den Dünen

Originaltitel: SUNA NO ONNA, Verweistitel: Suna no onna

Drama, Literaturverfilmung

Produktionsland: Japan
Produktionsjahr: 1964
Produktionsfirma: Teshigahara
Länge: 147 Minuten
FSK: ab 18; f
Erstauffuehrung: 24.6.1966/3.7.1982 DFF 2/1.6.2006 Neustart Schweiz

Darsteller: Eiji Okada (Mann), Kyôko Kishida (Frau), Koji Mitsui (alter Mann), Sen Yano (Dorfbewohner), Hiroko Itô (Frau des Mannes), Ginzô Sekiguchi, Kiyohiko Ichihara, Tamotsu Tamura

Produzent: Kiichi Ichikawa, Tadashi Ono

Regie: Hiroshi Teshigahara

Drehbuch: Kôbô Abe

Kamera: Hiroshi Segawa

Musik: Toru Takemitsu

Vorlage: Kôbô Abe

Auszeichnungen

Cannes (1964, Sonderpreis)

Inhalt

Ein Lehrer aus Tokio verpasst nach einem Ausflug ans Meer den Bus zur Rückfahrt. Dorfbewohner bieten ihm eine Übernachtungsmöglichkeit in der Hütte einer Frau mittleren Alters an, bei der er freundliche Zuwendung findet. Am anderen Morgen verwehrt ihm eine gewaltige Sanddüne die Rückkehr ins normale Leben. Allmählich arrangiert er sich mit seinem Schicksal, das ihm Frondienste aufzwingt, um die Ausbreitung der Düne einzudämmen, und mit seiner Wirtin, die an sexueller Anziehungskraft gewinnt. Existenzialistische Metapher voller bildgewaltiger Symbolismen, die die Orientierungslosigkeit der japanischen Gesellschaft nach dem verlorenen Krieg, der Abdankung des Tenno und angesichts einer sich wandelnden Weltwirtschaft spiegelt. Ein Meilenstein des japanischen Kinos.


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