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Flucht nach Varennes

Originaltitel: LA NUIT DE VARENNES

Drama

Produktionsland: Frankreich/Italien
Produktionsjahr: 1982
Produktionsfirma: Opera/Gaumont/FR 3
Länge: 122 Minuten
Erstauffuehrung: 5.5.1984/11.6.1987 DFF 2

Darsteller: Jean-Louis Barrault (Restif de la Bretonne), Marcello Mastroianni (Giacomo Casanova), Hanna Schygulla (Comtesse Sophie de la Borde), Harvey Keitel (Thomas Payne), Jean-Claude Brialy (M. Jacob), Daniel Gélin (De Wendel), Andréa Ferréol (Mme. Adelaide Gagnon), Michel Vitold (De Florange), Laura Betti (Virginia Capacelli), Pierre Malet (Emil Delage), Jean-Louis Trintignant (Monsieur Sauce)

Produzent: Renzo Rossellini

Regie: Ettore Scola

Drehbuch: Sergio Amidei, Ettore Scola

Kamera: Armando Nannuzzi

Musik: Armando Trovaioli

Schnitt: Raimondo Crociani

Inhalt

Als der französische König Louis XVI. im Juni 1791 aus dem revolutionserschütterten Paris nach Varennes flieht, folgt ihm zufällig eine Kutsche mit einer bunt zusammengewürfelten Reisegesellschaft: der gealterte Casanova, der amerikanische Unabhängigkeitskämpfer Thomas Payne, der findige Trivialautor la Bretonne, ein fortschrittlicher Industrieller, eine blasierte Comtesse mit ihrem Friseur. In den Gesprächen und Erlebnissen dieser kleinen Gruppe spiegeln sich die gesellschaftlichen Umwälzungen: das Ende des "ancien régime", das erstarkte bürgerliche Selbstbewußtsein, aber auch schon neu aufkeimender Opportunismus unter dem Deckmantel der Fortschrittlichkeit. Ein Film über die Revolution, aber nicht verstanden als Streit der Ideologien, sondern ein differenziertes Panorama der Ängste, Hoffnungen, Erinnerungen und Visionen. Regisseur Scola schildert seine Figuren (gespielt von einem hervorragenden Schauspielerensemble) mit liebevoller Genauigkeit, mit viel Witz und Charme und mit einem Schuß tragischer Ironie.


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