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Filmlexikon

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Fanny und Alexander

Originaltitel: FANNY OCH ALEXANDER

Drama

Produktionsland: Schweden/BR Deutschland/Frankreich
Produktionsjahr: 1982
Produktionsfirma: Cinematograph/Svenska Filminstitutet/Sveriges Television 1/Gaumont/Personafilm/Tobis
Länge: 187 Minuten
FSK: ab 16; f
Erstauffuehrung: 8.10.1983/21.12.1984 DDR/30.12.1984;3.,6.1.1985 ZDF/3.1.1987 DFF/5.12.2005 DVD
DVD-Anbieter: Universum (16:9, 1.66:1, Mono dt.)

Darsteller: Bertil Guve (Alexander Ekdahl), Ewa Fröling (Emilie Ekdahl), Gunn Wallgren (Helena Ekdahl), Allan Edwall (Oscar Ekdahl), Jarl Kulle (Gustav Adolf Ekdahl), Pernilla Allwin (Fanny Ekdahl), Börje Ahlstedt (Carl Ekdahl), Gunnar Björnstrand (Filip Landahl)

Produzent: Jörn Donner

Regie: Ingmar Bergman

Drehbuch: Ingmar Bergman

Kamera: Sven Nykvist

Musik: Daniel Bell

Schnitt: Sylvia Ingemarsson

Auszeichnungen

Oscar (1984, Bester fremdsprachiger Film), Oscar (1984, Beste Kamera – Sven Nykvist), Oscar (1984, Beste Kostüme), Oscar (1984, Beste Ausstattung), Oscar (1984, Beste Ausstattung)

Inhalt

Eine episch ausgebreitete Szenenfolge aus dem Leben der großbürgerlichen Theaterfamilie Ekdahl um die Jahrhundertwende in Schweden. Im Mittelpunkt stehen die beiden Kinder Fanny und Alexander, die, als der Vater stirbt, unter der gefühlskalten Strenge ihres Stiefvaters Bischof Vergerus leiden, bis sie durch die wunderbare Hilfe des alten Juden Isaak befreit werden. Bergmans Abrechnung mit dem scheinbar Vergangenen, seine Erinnerung an glückliche und angstvolle Momente der Kindheit ist nicht weniger bitter und scharfsichtig als in früheren Werken, hat hier jedoch die Form eines prächtigen, sinnlichen und detailverliebten Schauspiels, das nicht zufällig im Theatermilieu angesiedelt ist. Viele Motive und Stile sind miteinander zu einem filmischen Fresko verwoben: Verweise auf Strindberg und Shakespeare, satirische Ansätze wie in Fellinis Amarcord", eine an Buñuel erinnernde Logik des Traums und der Fantasie - und immer wieder Bergmans alte Leidenschaft für metaphysische und religiöse Sinnfragen. Der Film entstand als mehrteilige Fernsehproduktion; die gekürzte Kinofassung weist einige dramaturgische Brüche auf, läßt aber die Brillanz der Inszenierung und der Schauspieler dennoch eindrucksvoll zur Geltung kommen."


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