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Filmlexikon

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Es war einmal in Amerika

Originaltitel: ONCE UPON A TIME IN AMERICA

Gangsterfilm, Literaturverfilmung

Produktionsland: USA
Produktionsjahr: 1982/84
Produktionsfirma: Ladd Company
Länge: 228 Minuten
FSK: ab 18; f (gek. 16)
Erstauffuehrung: 12.10.1984/13.6.1986 Kino DDR/2.3.1991 ARD

Darsteller: Robert De Niro (Noodles), James Woods (Max), Elizabeth McGovern (Deborah), Larry Rapp (Fat Moe), Tuesday Weld (Carol), Treat Williams (Jimmy O'Donnell), Burt Young (Joe), Danny Aiello (Polizeichef), William Forsythe (Cockeye)

Produzent: Arnon Milchan

Regie: Sergio Leone

Drehbuch: Sergio Leone, Leonardo Benvenuti, Piero de Bernardi, Enrico Medioli, Franco Arcalli, Franco Ferrini

Kamera: Tonino Delli Colli

Musik: Ennio Morricone

Schnitt: Nino Baragli

Vorlage: Harry Grey

Inhalt

Die nahezu ein halbes Jahrhundert umfassende Lebensgeschichte des New Yorker Gangsters Noodles, der sich in den 20er Jahren mit Gewalt und Korruption nach oben arbeitet, ehe ihn der Verrat seines Jugendfreundes Max stürzt. Sergio Leone entwirft 15 Jahre nach Spiel mir das Lied vom Tod" ein aktualisiertes Amerika-Epos von ausufernder Pracht, klassischem Format und mythischer Wucht. Die beispielhafte Chronik einer amerikanischen Karriere ist zugleich ein melancholischer Abgesang auf die Ideale des "American dream", der an moderner Macht- und Profitgier zerbrechen muß. Zwar folgt Leone den Mustern des Gangster-Genres, er bricht jedoch den Ablauf der Geschichte in einer komplexen Rückblenden-Technik, wodurch die Veränderungen eines Charakters, der Prozeß des Alterns und die kulturellen Umbrüche einer Stadt zwischen 1920 und 1968 sinnlich erlebbar werden. (Neben der dreistündigen Originalfassung gelangte eine stark gekürzte und vom Regisseur nicht autorisierte Rumpfversion in die Kinos, in der die epische Struktur des Films durch Schnitte zerstört ist.)"


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