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Filmlexikon

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Deutschland, bleiche Mutter

Drama, Frauenfilm

Produktionsland: BR Deutschland
Produktionsjahr: 1979
Produktionsfirma: Helma Sanders-Brahms/Literarisches Colloquium/WDR
Länge: 123 Minuten
FSK: ab 16; f
Erstauffuehrung: 26.9.1980

Darsteller: Eva Mattes (Helene), Ernst Jacobi (Hans), Elisabeth Stepanek (Hanne), Angelika Thomas (Lydia), Rainer Friedrichsen (Ulrich)

Produzent: Ursula Ludwig, Helma Sanders-Brahms

Regie: Helma Sanders-Brahms

Drehbuch: Helma Sanders-Brahms

Kamera: Jürgen Jürges

Musik: Jürgen Knieper

Schnitt: Elfi Tillack, Uta Periginelli

Inhalt

Das Schicksal einer jungen Frau, die in der Nazi-Zeit heiratet, sich im Krieg mit ihrem kleinen Kind allein durchschlagen muß, später ihrem Mann entfremdet ist und, seelisch geschädigt, an den Rand des Selbstmords gerät. Im Ansatz eine persönliche Auseinandersetzung der Regisseurin mit ihrer Mutter, versucht der Film über die private Ebene hinaus zu allgemeinen Aussagen über Frauenemanzipation und Patriarchat zu gelangen. Extremer Subjektivismus und bedeutungsschwangere Symbolik (die Mutter als leidende Germania) verbinden sich nicht immer überzeugend: Die Dialektik von Privatleben und Politik, eines der Themen des Films, findet unmittelbar Eingang in die Form als stilistischer Bruch zwischen privater Nabelschau und dokumentarischem Zeitbild.


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