Filmlexikon

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Charlotte

Originaltitel: CHARLOTTE S.

Biografie, Literaturverfilmung

Produktionsland: BR Deutschland/Niederlande
Produktionsjahr: 1980
Produktionsfirma: CCC Filmkunst/Cineteam Features/Concorde/SFB/BBC/RAI/Filmalpha
Länge: 95 Minuten
Erstauffuehrung: 29.4.1984 ARD

Darsteller: Birgit Doll (Charlotte Salomon), Derek Jacobi (Daberlohn), Elisabeth Trissenaar (Paulinka), Brigitte Horney (Großmutter), Max Croiset (Albert)

Produzent: Artur Brauner, Ferenc Kálmán-Gáll, Robbert Wijsmuller

Regie: Frans Weisz

Drehbuch: Frans Weisz, Judith Herzberg

Kamera: Jerzy Lipman, Theo van de Sande

Musik: Egisto Macchi

Schnitt: Clarissa Ambach

Vorlage: Charlotte Salomon

Inhalt

Eine junge Jüdin flieht 1939 aus Berlin nach Südfrankreich zu den Großeltern, wo sie in der Malerei zu sich selbst findet. Eine sensible Künstlerbiografie, die auf den autobiografischen Bildern von Charlotte Salomon (1917-1943) basiert, die in Auschwitz ermordet wurde. Die ergreifende Emotionalität des ersten Teils wird durch eine in Rückblenden erzählte geschwätzige Liebesgeschichte leider gebrochen. Der Film gewinnt seine eigentliche Dimension in den Szenen, in denen er den Zusammenhang zwischen politischer Repression und kreativer künstlerischer Tätigkeit untersucht.


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