Filmlexikon

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Casablanca

Originaltitel: CASABLANCA

Kriegsfilm, Liebesfilm, Literaturverfilmung, Melodram

Produktionsland: USA
Produktionsjahr: 1942
Produktionsfirma: Warner/First National
Länge: 102 Minuten
FSK: ab 6
Erstauffuehrung: 29.8.1952 (gek. Fassung)/5.10.1968 ARD/5.10.1975 ARD (Neusynchr.)/6.9.1983 DFF/26.1.2000 DVD/18. Jul
DVD-Anbieter: Warner (FF, Mono engl./dt.)

Darsteller: Humphrey Bogart (Richard Rick" Blaine"), Ingrid Bergman (Ilsa Lund), Paul Henreid (Victor Laszlo), Claude Rains (Polizeipräfekt), Peter Lorre (Ugarte), Conrad Veidt (Major Strasser), Sydney Greenstreet (Senor Ferrari), Curt Bois, Ludwig Stössel, S.Z. Sakall (Carl), Madeleine Lebeau (Yvonne), Dooley Wilson (Sam), Joy Page (Annina Brandel), John Qualen (Berger), Leonid Kinskey (Sascha), Marcel Dalio (Emil), George Meeker, Hans Heinrich von Twardowski (deutscher Offizier)

Produzent: Hal B. Wallis

Regie: Michael Curtiz

Drehbuch: Philip G. Epstein, Howard Koch, Julius J. Epstein

Kamera: Arthur Edeson

Musik: Max Steiner

Schnitt: Owen Marks

Vorlage: Joan Alison, Murray Burnett

Auszeichnungen

Oscar (1944, Bester Film – Hal B. Wallis), Oscar (1944, Beste Regie – Michael Curtiz), Oscar (1944, Bestes Drehbuch nach einer literarischen Vorlage – Julius J. Epstein), Oscar (1944, Bestes Drehbuch nach einer literarischen Vorlage – Philip G. Epstein), Oscar (1944, Bestes Drehbuch nach einer literarischen Vorlage – Howard Koch)

Inhalt

Eine Gruppe von Flüchtlingen, Abenteurern, Agenten und Vichy-Polizisten trifft während des Zweiten Weltkriegs in Rick's Bar in Casablanca aufeinander. In diesem internationalen Halbweltmilieu voller Spannungen, Intrigen und politischer Repressionen sieht der zynische Barbesitzer unversehens seine große Liebe wieder, die Frau eines ungarischen Widerstandskämpfers. Die Wiederbelebung der Romanze scheitert an der Notwendigkeit, den Ehemann vor seinen Nazi-Verfolgern zu retten. Das spannende, zuweilen witzige Melodram mit zeitgeschichtlichem Hintergrund besticht durch optisches Raffinement, darstellerische Präzision, dramaturgisches Timing und dichte Atmosphäre. 1952 gelangte eine gekürzte und in der Synchronisation verfälschte Fassung in die bundesdeutschen Kinos: Alle Hinweise auf Nationalsozialismus und Vichy-Regime waren getilgt, die politischen Konflikte zu einer Agentengeschichte vereinfacht und der Widerstandskämpfer in einen norwegischen Atomphysiker verwandelt. Erst Mitte der 70er Jahre ermöglichte eine Neusynchronisation den Zugang zur authentischen Fassung des inzwischen zum Kultfilm avancierten Werkes. (auch O.m.d.U.)


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