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Die Ballade von Narayama

Originaltitel: NARAYAMA BUSHI-KO

Drama, Literaturverfilmung

Produktionsland: Japan
Produktionsjahr: 1982
Produktionsfirma: Imamura/Toei
Länge: 109 Minuten
Erstauffuehrung: 28.12.1984 DFF 2/21.10.1991 ARD

Darsteller: Ken Ogata (Tatsuhei), Sumiko Sakamoto (Orin, seine Mutter), Aki Takejo (Tamayan, seine Frau), Mitsuko Baishô (Oei, junge Witwe), Nijiko Kiyokawa (Okane)

Produzent: Jiro Tomoda

Regie: Shôhei Imamura

Drehbuch: Shôhei Imamura

Kamera: Masao Tochizawa

Musik: Shinichirô Ikebe

Schnitt: Hajime Okayasu

Vorlage: Shichiro Fukuzawa

Auszeichnungen

Cannes (1983, Goldene Palme)

Inhalt

In einem abgelegenen japanischen Bergdorf, wo die Menschen dem Boden nur mühsam ihre Nahrung abgewinnen können, wird das Leben von archaischen Gesetzen bestimmt: neugeborene männliche Babies werden oft getötet, Mädchen verkauft; alte Menschen, die als unnütze Esser gelten, werden auf dem Gipfel des Narayama dem Hungertod ausgesetzt. Auch ein junger Bauer muß, obwohl es ihm widerstrebt, seine Mutter auf den Berg bringen. Das archaische Leben, in dem sich die menschlichen Beziehungen in grausamem Einklang mit der Natur abwickeln, wird in klaren, nüchternen Bildern beschrieben. Ein herausragender Film von schrecklicher Schönheit, der jedoch zu keiner Zeit den Schrecken ästhetisiert.


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