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Lawrence von Arabien

Originaltitel: LAWRENCE OF ARABIA

Literaturverfilmung, Monumentalfilm

Produktionsland: USA
Produktionsjahr: 1962
Produktionsfirma: Columbia (Rekonstruktion: Horizon Pictures)
Länge: 217 Minuten
FSK: ab 12; f
Erstauffuehrung: 15.3.1963/Neufassung: 2.10.1990/22.10.1991 Video/5.4.2001 DVD/7.2.2008 DVD (Award Winner Collection)
DVD-Anbieter: Columbia TriStar Home (16:9, 2.20:1, DD5.1 engl./dt.)

Darsteller: Peter O'Toole (T.E. Lawrence), Alec Guinness (Prinz Feisal), Anthony Quinn (Auda Abu Tayi), Jack Hawkins (General Allenby), José Ferrer (türkischer Bey), Anthony Quayle (Col. Harry Brighton), Claude Rains (Mr. Dryden), Arthur Kennedy (Jackson Bentley), Omar Sharif (Sherif Ali Ibn El Kharisch)

Produzent: Sam Spiegel

Regie: David Lean

Drehbuch: Robert Bolt, Michael Wilson

Kamera: Freddie Young

Musik: Maurice Jarre

Schnitt: Anne V. Coates

Vorlage: Thomas Edward Lawrence

Auszeichnungen

Oscar (1963, Bester Film – Sam Spiegel), Oscar (1963, Beste Regie – David Lean), Oscar (1963, Beste Originalmusik – Maurice Jarre), Oscar (1963, Beste Kamera: Farbe – Freddie Young), Oscar (1963, Bester Ton), Oscar (1963, Bester Schnitt – Anne V. Coates), Oscar (1963, Beste Ausstattung: Farbe), Oscar (1963, Beste Ausstattung: Farbe), Oscar (1963, Beste Ausstattung: Farbe)

Inhalt

In epischer Breite wird die Geschichte des englischen Offiziers T.E. Lawrence erzählt, der während des Ersten Weltkrieges den arabischen Aufstand gegen die türkischen Besatzer anzettelte und anführte. Der von großartigen Darstellern getragene Film, dessen visuelle Bildkraft der Wüstenszenen überwältigt, legt weniger Wert auf breit ausgespielte Kampfhandlungen, sondern macht die entbehrungsreichen Wüstenritte, die Einsamkeit und die ungeheure Kraftanstrengung augenfällig. Der Film kam 1990 erneut in die Kinos, diesmal in der von Richard A. Harris rekonstruierten und von David Lean autorisierten Fassung. Erst in dieser 30 Minuten längeren Version wird die charismatische, aber gebrochene Führerpersönlichkeit T.E. Lawrence' erfahrbar, der mal in die Rolle des Erlösers, mal in die des blindwütigen Rächers schlüpft, unter seiner homosexuellen Neigung leidet, masochistische Anwandlungen hat und aus seiner Eitelkeit keinen Hehl macht. Der faszinierende Film ist kein Geschichtsbild, vielmehr eine höchst subjektive Zusammenfassung der historischen Ereignisse.


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