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Filmlexikon

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Denk' bloß nicht, ich heule

Drama

Produktionsland: DDR
Produktionsjahr: 1965/90
Produktionsfirma: DEFA, Gruppe Heinrich Greif""
Länge: 91 Minuten
FSK: ab 12 (Video)
Erstauffuehrung: 27.4.1990 Kino DDR/3.11.1990 N 3/31.8.1999 Video

Darsteller: Peter Reusse (Peter), Anne-Kathrein Kretzschmar (Anne), Helga Göring (Frau Naumann), Jutta Hoffmann (Uschi), Herbert Köfer (Röhle), Armin Mechsner (Johnny), Horst Buder (Ami), Heinz-Dieter Obiora (Valente), Hans-Peter Körner (Klaus), Hans Hardt-Hardtloff (Annes Vater)

Produzent: Herbert Ehler

Regie: Frank Vogel

Drehbuch: Manfred Freitag, Joachim Nestler

Kamera: Günter Ost

Musik: Hans-Dieter Hosalla

Schnitt: Helga Krause

Inhalt

Ein verunsicherter und rebellischer 18jähriger Oberschüler, der von der Schule gewiesen wurde, sucht nach dem Tod seines Vaters nach Orientierung und Fixpunkten in seinem Leben. Seine rigorose Haltung und seine trotzige Kompromisslosigkeit drängen ihn an den Rand der sozialen Gemeinschaft; auch als er schließlich bereit ist, sein Abitur nachzumachen, führt dies zu Unverständnis und Vorurteilen. Ein formal außergewöhnlich dichter, hervorragend gespielter Film, der ebenso kritisch wie ambitioniert zur Diskussion über die Bedeutung des einzelnen in einer sozialistischen Gesellschaft herausfordert. Seine Argumente zur Überwindung eines menschlichen Niemandslandes sind ungebrochen aktuell und fernab ideologischer Färbung: es geht um Respekt, Toleranz und die Notwendigkeit, einander zuzuhören und miteinander zu reden. Der Film wurde nach dem 11. Plenum des ZK der SED im Dezember 1965 verboten.


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