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Filmlexikon

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Till Eulenspiegel

Literaturverfilmung, Tragikomödie

Produktionsland: DDR
Produktionsjahr: 1975
Produktionsfirma: DEFA, Gruppe Babelsberg""
Länge: 102 Minuten
FSK: -
Erstauffuehrung: 23.5.1975 Kino DDR/11.5.1977 DFF 1/Februar 1989 Kino BRD/24.5.1995 ORB

Darsteller: Winfried Glatzeder (Till Eulenspiegel), Cox Habbema (Rosine), Franciszek Pieczka (Ritter Kunz), Jürgen Gosch (Kaiser), Michael Gwisdek (Landsknecht bei Kunz), Eberhard Esche (Fürst), Jörg Gudzuhn (Oberhenker)

Produzent: Martin Sonnabend

Regie: Rainer Simon

Drehbuch: Rainer Simon, Jürgen Klauß

Kamera: Claus Neumann

Musik: Friedrich Goldmann

Schnitt: Helga Gentz

Vorlage: Gerhard Wolf, Christa Wolf

Inhalt

Eine in die Zeit kurz vor den Bauernkriegen (1524/25) verlegte Verfilmung des ursprünglich im 14. Jahrhundert spielenden Volksbuches, in dem der Bauernsohn Till Eulenspiegel durch seine Possen und Streiche die Widersprüche und Grausamkeiten feudaler Gesellschaftsstrukturen aufzeigt. Die bildstarke, auch nicht vor Derbheiten zurückschreckende Inszenierung wird in ihrem filmischen Erzählfluss durch eine die Dialektik der Geschichte allzu betonende Dramaturgie und Musikbearbeitung behindert. Als Angriff auf Autoritäten von gleichnishafter Bedeutung, stand der Film in der DDR kurz vor einem Verbot.


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