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Filmlexikon

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Die Russen kommen (1968/88)

Drama, Literaturverfilmung

Produktionsland: DDR
Produktionsjahr: 1968/88
Produktionsfirma: DEFA, Gruppe Babelsberg""
Länge: 106 Minuten
FSK: -
Erstauffuehrung: 3.12.1987 Kino DDR/Februar 1989 Kino BRD/4.5.1990 DFF 2

Darsteller: Gert Krause-Melzer (Günter), Viktor Perewalow (Igor), Dorothea Meißner (Christine), Wsewolod Safonow (Golubkow), Norbert Christian (Vater Bergschicker), Karla Runkehl (Bergschicker), Hans Hardt-Hardtloff (Polizist), Rolf Ludwig (Vater Walcher)

Produzent: Dieter Dormeier

Regie: Heiner Carow

Drehbuch: Claus Küchenmeister, Heiner Carow

Kamera: Jürgen Brauer

Musik: Peter Gotthardt

Schnitt: Evelyn Carow

Vorlage: Egon Richter

Inhalt

Ein junger sowjetischer Fremdarbeiter kommt in den letzten Kriegstagen durch die Mitschuld eines Hitlerjungen zu Tode. Provokativ stellt der Film einen Mitläufer als Opfer in den Mittelpunkt, stellt die Grenzen zwischen Schuld und Unschuld infrage und liefert ein eindringliches Plädoyer für Völkerfreundschaft und gegen Volksverhetzung. Formal an Vorbildern der Nouvelle Vague" (Godard, Truffaut) orientiert, fesselt der Film durch seine eindringliche Bildsprache und seine ehrliche "Trauerarbeit" über eine verführte Jugend. - 1967/68 verboten, wurde der Film erst 1987 uraufgeführt. 1970 fertigte der Regisseur eine durch Gegenwartsszenen aus der Bundesrepublik ergänzte, politisch "saubere" Fassung namens "Karriere", von den er sich später vehement distanzierte."


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