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Filmlexikon

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Betrogen bis zum jüngsten Tag

Drama, Literaturverfilmung

Produktionsland: DDR
Produktionsjahr: 1956/57
Produktionsfirma: DEFA
Länge: 75 Minuten
Erstauffuehrung: 8.3.1957 Kino DDR/23.4.1957 DFF 1

Darsteller: Rudolf Ulrich (Obergefreiter Wagner), Wolfgang Kieling (Gefreiter Lick), Hans-Joachim Martens (Oberschütze Paulun), Walther Süssenguth (Hauptmann von der Saale), Renate Küster (Angelika)

Produzent: Adolf Fischer

Regie: Kurt Jung-Alsen

Drehbuch: Kurt Bortfeldt

Kamera: Walter Fehdmer

Musik: Günter Klück

Schnitt: Wally Gurschke

Vorlage: Franz Fühmann

Inhalt

Zwei deutsche Soldaten erschießen im Jahr 1941 versehentlich die Tochter ihres Vorgesetzten. Sie verstecken die Leiche und zwingen einen Mitwisser zum Schweigen. Als der Tod des Mädchens sich nicht länger verheimlichen lässt, verfällt der Vater eines der Soldaten auf die rettende Lösung" und macht russische Soldaten für die Todesschüsse verantwortlich. Diese Interpretation fällt zeitlich mit Hitlers Angriffsbefehl auf die UdSSR zusammen. In einem russischen Dorf nimmt die Kompanie denn auch brutale "Rache". Der von Gewissensbissen geplagte Mitwisser belastet daraufhin die wahren Täter, wird aber nicht ernst genommen und schließlich von ihnen getötet. Künstlerisch überzeugende DEFA-Produktion, ausgezeichnet gespielt und fotografiert und ohne die übliche Musikuntermalung. Die Meldung des "antifaschistischen" Films für das Festival in Cannes 1957 sorgte seinerzeit für erregte Diskussionen; der Film wurde schließlich außerhalb des offiziellen Programms gezeigt."


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