Service/Hilfe
Bestell-Hotline 0341-21 339 339
(Mo–Mi 9–13, Do–Fr 13–17 Uhr)

Filmlexikon

Das größte Filmlexikon der Welt: Mindestens 54.000 Filme mit Inhaltsangabe, 10.000 Einträge mit Filmkritiken, „verfasst von der Creme der deutschen Filmkritik und Filmpublizistik“ (SFB) Mit allen Daten zu mindestens 199.000 Regisseur/inn/en, Hauptdarsteller/inne/n, Schauspieler/inne/n, zu Verleih, Produktion, Laufzeit u.a. (Weitere Filmkritiken, Besprechungen der aktuellen Kinostarts und Tipps aus TV & Mediatheken, DVD & Blu-RAY, VOD und Streaming auf www.filmdienst.de, dem Portal für Kino und Filmkultur.)

Ran

Originaltitel: RAN

Historienfilm, Literaturverfilmung

Produktionsland: Japan/Frankreich
Produktionsjahr: 1984/85
Produktionsfirma: Nippon/Herald Ace/Greenwich
Länge: 162 Minuten
FSK: ab 12; f
Erstauffuehrung: 10.4.1986/11.11.1991 ARD/16.11.2004 DVD/18.11.2004 DVD (Special Edition)
DVD-Anbieter: Universal (16:9, 1.85:1, DD5.1 jap., DD2.0 dt.)

Darsteller: Tatsuya Nakadai (Hidetora Ichimonji), Satoshi Terao (Tarotakatora Ichimonji), Jinpachi Nezu (Jiromasatora Ichimonji), Ryu Daisuke (Saburonaotora Ichimonji), Mieko Harada (Kaede)

Produzent: Serge Silberman, Masato Hara

Regie: Akira Kurosawa

Drehbuch: Akira Kurosawa, Hideo Oguni, Masato Ide

Kamera: Takao Saito

Musik: Toru Takemitsu

Schnitt: Akira Kurosawa

Vorlage: William Shakespeare

Auszeichnungen

Oscar (1986, Beste Kostüme)

Inhalt

Japan im 16. Jahrhundert: Ein alternder Fürst überträgt sein Reich dem ältesten seiner drei Söhne. Blind gegenüber der aufrichtigen Liebe seines jüngsten Sohnes und unfähig, die Verschlagenheit der beiden anderen zu sehen, kommt seine Einsicht zu spät: Ausgestoßen und geistig umnachtet, wandert er ziellos umher und muß erleben, wie die Söhne Reich und Erbe ins Chaos und Verderben apokalyptischer Schlachten stürzen. Akira Kurosawas Alterswerk ist inspiriert von William Shakespeares Tragödie "King Lear", von den Traditionen Japans und von aktuellen Endzeitvisionen. Von gewaltiger Bildkraft und virtuoser Montage, ist der Film eine Parabel über das Verhängnis der Macht, über ethisches Verantwortungsbewußtsein und die Relativität der Wahrheit.


WEITERLESEN. (Ausführliche Kritik, Bilder oder Trailer auf www.filmdienst.de)