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Filmlexikon

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Malina

Drama, Literaturverfilmung

Produktionsland: BR Deutschland/Österreich
Produktionsjahr: 1990
Produktionsfirma: Kuchenreuther/ZDF/Neue Studio/ORF
Länge: 125 Minuten
FSK: ab 16; f
Erstauffuehrung: 17.1.1991

Darsteller: Isabelle Huppert (die Frau), Mathieu Carrière (Malina), Can Togay (Ivan), Fritz Schediwy (Vater), Isolde Barth (Mutter)

Produzent: Thomas Kuchenreuther, Steffen Kuchenreuther

Regie: Werner Schroeter

Drehbuch: Elfriede Jelinek

Kamera: Elfi Mikesch

Musik: Giacomo Manzoni, Tomaso Traetta, Carl Maria von Weber

Schnitt: Andrea Wenzler, Juliane Lorenz

Vorlage: Ingeborg Bachmann

Inhalt

Eine Wiener Schriftstellerin, die ohne große Gefühle mit einem Mann lebt, wird durch die Liebesbeziehung zu einem jungen Ungarn in einen emotionalen Strudel gerissen. Die Wirklichkeit tritt zunehmend zurück, sie verschwindet hinter den Träumen der Autorin. Verfilmung des Romans von Ingeborg Bachmann, zerlegt in Bilder und Szenen, Worte und Sätze, die losgelöst von alltäglichen Erfahrungswerten den Zerfall eines jeden Sinns umschreiben. Schroeter stilisiert die Bilder mit einer im Kino selten erlebten Radikalität, wobei sich angesichts der Wortlastigkeit nur selten filmsprachliche Dynamik einstellt; in der Hauptrolle mitunter fesselnd, dann wieder unerträglich gespielt.


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