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Filmlexikon

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Man nannte ihn Hombre

Originaltitel: HOMBRE

Literaturverfilmung, Western

Produktionsland: USA
Produktionsjahr: 1966
Produktionsfirma: Hombre (für 20th Century Fox)
Länge: 98 Minuten
FSK: ab 12; f
Erstauffuehrung: 14.4.1967/25.4.1969 Kino DDR/12.2.1995 ZDF (rekonstruierte Originalfassung)

Darsteller: Paul Newman (John Russel), Fredric March (Alexander Favor), Diane Cilento (Jessie Brown), Richard Boone (Cicero Grimes), Cameron Mitchell (Braden), Barbara Rush (Audra Favor), Peter Lazer (Billy Lee), Margaret Blye (Doris), Martin Balsam (Mendez), Skip Ward (Steve Early), Frank Silvera (mexikanischer Bandit), Linda Cordova (Mrs. Delgado)

Produzent: Martin Ritt, Irving Ravetch

Regie: Martin Ritt

Drehbuch: Irving Ravetch, Harriet Frank jr.

Kamera: James Wong Howe

Musik: David Rose

Schnitt: Frank Bracht

Vorlage: Elmore Leonard

Inhalt

Arizona 1880: Ein unter Apachen aufgewachsener Weißer gerät mit einer Reisegesellschaft in die Hände von Banditen, die das erschwindelte Geld eines Indianer-Agenten erbeuten wollen. In blutigen Auseinandersetzungen opfert er sein Leben für die Frau dieses Gentleman-Gauners. Ein spannender, psychologisch gut aufgebauter und hervorragend fotografierter tragischer Western, der mehr Wert auf die innere Spannung von Charakteren und Dialogen legt als auf äußere Effekte. Unter Vermeidung einer genreüblichen Idyllisierung verdichtet der Film die Ereignisse zu einer unsentimentalen, bestürzend realistischen Studie über menschliche Verhaltensweisen. (Die im Februar 1995 erstmals vom Fernsehen ausgestrahlte vollständige Fassung beinhaltet vier insgesamt 13 Minuten lange Sequenzen, in denen es um die Beziehungen zwischen Mann und Frau geht. In der DDR wurde eine Schwarz-weiss-Fassung gezeigt.)


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